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Seit Jahren sammelt Future Islands-Frontmann Samuel T. Herring als Hemlock Ernst schon Credibility in der Hip Hop-Szene und Gästelistenplätze bei Größen wie Madlib, Open Mike Eagle oder Milo. Für sein erst jetzt erscheinendes (Quasi-)Debütalbum Back at the House hat er jedoch den idealen Zeitpunkt abgewartet.
Auch wenn die Heydays der umtrunkmotivierenden Crossover-Thrasher längst vorbei sind, gehen neue Baukastennummern der Genre-Experten Municipal Waste dann doch immer noch ansatzlos klar. Was sogar die vier Songs der nur durchschnittlichen The Last Rager-EP bestätigen.
Machen Wolf Parade sich etwa etwa bereits für ihr fünftes Studioalbum warm? Das überraschend synthielastige Against the Day brächte jedenfalls unvermittelt auf Betriebstemperatur - ohne deswegen aber gleich in Euphorie zu versetzen.
Die designierte Allstar-Kombo Sect veranstaltet aus dem Hinterhalt kommend mit Blood of the Beasts zum dritten Mal eine dreckige Treibjagd im rücksichtslosen Unterholz aus noisezerfressenem Metalcore und tieffinsterem Hardcore Punk.
Nur wenige Monate nach der Rückkehr mit Venus in Leo legen Jonnine Standish und Nigel Yang für Jeffrey Peixotos Scientology-Dokumentation Over The Rainbow die erste Soundtrack-Arbeit von HTRK vor.
Ein esoterischer Hoffnungsschimmer: Nick Cave lässt die Trauer über den Tod seines Sohnes Arthur nicht hinter sich, findet auf dem Ambientwerk Ghosteen in unmittelbarer Reaktion auf Skeleton Tree aber womöglich einen Weg, um mit dem Trauma zu leben.
Zehn Jahre nach Worse than Alone setzt die wiedervereinigte Nischensensation The Number Twelve Looks Like You zum neuerlichen Weirdo-Mindfuck an: Wild Gods ist ein grotesker Amoklauf durch das meisterliche Mathcore-Kuriositätenkabinett - samt erfrischend herausgestellter Jazz-Schlagseite.
Hat etwa ausgerechnet Pure Noise Records die Senkrechtstarter von SeeYouSpaceCowboy weichgespült - oder die Band für ihr Debütalbum The Correlation Between Entrance and Exit Wounds nur ihre Perspektiven erweitert?
Nein, natürlich legen The Darkness mit Easter is Cancelled keinen tatsächlichen Wert auf kontroverse Ketzerei. Sie verpacken ihren typisch überkandidelt humoristischen Glam und Hard Rock diesmal nur in eine etwas aufmerksamkeitsgeischendere Optik.
Auch wenn 2019 offenbar ohne neuen Langspieler von Colter Wall auskommen muß, brauchen sich Anhänger des mit zeitloser Country-Authentizität brummenden 24 Jährigen vorerst zumindest nicht mangels neuer Musik des Kanadiers sorgen: Nach dem Gastspiel auf Malice, Mercy, Grief & Wrath von Belle Plaine sowie einem Beitrag für den Soundtrack von Texas Cotton nimmt sich Wall nun zwei klassische Cowboy-Songs vor.










