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Erst haben sich Paint Thinner für ihr Debüt über drei Jahre Zeit gelassen, nun folgt knapp acht Monate später mit Hagioscope to the Heart trotz personeller Umbesetzung jedoch bereits der Nachfolger.
Vergangenes Jahr hat Juliana Hatfield sich charmant vor Olivia Newton-John verneigt, und ihrem eigenen Schaffen damit einen weicheren Feinschliff gegeben. Juliana Hatfield Sings The Police hätte im Umkehrschluß insofern für eine neue Kantigkeit sorgen können.
Progressiver Oldschool-Death Metal wie von einem anderen Planeten: Blood Incantation rechtfertigen mit ihrem Zweitwerk Hidden History of the Human Race endgültig alle Begeisterungsstürme, die bereits der Vorgänger Starspawn 2016 einfuhr.
Die Karriere der Briten lässt sich qualitativ in eine Zeit vor und nach dem Ausstieg von Gitarrist Chris Urbanowicz einteilen. Die unvermeidliche Werkschau Black Gold: The Best of Editors kaschiert dies tatsächlich bestmöglich.
For the Dead Travel Fast ist das nächste rundum grundsolide Vintage-Standardwerk der retro-versierten im Proto-Metal watenden Paychedelik-Rocker von Kadavar. Diesmal halt im Dracula-Idyll von Transylvanian abgelichtet.
Exhorder haben mit ihren ersten beiden Studioalben einen Platz in den Annalen der Musikgeschichte sicher - immerhin waren sie die Initialzündung für die Karriere von Pantera. Weil sie dafür aber nie den verdienten Respekt bekommen haben, hat es auch 27 Jahre gedauert, bis mit Mourn the Southern Skies nun ein Nachfolger erschienen ist.
Seit Jahren sammelt Future Islands-Frontmann Samuel T. Herring als Hemlock Ernst schon Credibility in der Hip Hop-Szene und Gästelistenplätze bei Größen wie Madlib, Open Mike Eagle oder Milo. Für sein erst jetzt erscheinendes (Quasi-)Debütalbum Back at the House hat er jedoch den idealen Zeitpunkt abgewartet.
Auch wenn die Heydays der umtrunkmotivierenden Crossover-Thrasher längst vorbei sind, gehen neue Baukastennummern der Genre-Experten Municipal Waste dann doch immer noch ansatzlos klar. Was sogar die vier Songs der nur durchschnittlichen The Last Rager-EP bestätigen.
Machen Wolf Parade sich etwa etwa bereits für ihr fünftes Studioalbum warm? Das überraschend synthielastige Against the Day brächte jedenfalls unvermittelt auf Betriebstemperatur - ohne deswegen aber gleich in Euphorie zu versetzen.
Die designierte Allstar-Kombo Sect veranstaltet aus dem Hinterhalt kommend mit Blood of the Beasts zum dritten Mal eine dreckige Treibjagd im rücksichtslosen Unterholz aus noisezerfressenem Metalcore und tieffinsterem Hardcore Punk.










