Vorschau auf das Groezrock Festival 2012

von am 23. April 2012 in Featured, Wühlkiste

Vorschau auf das Groezrock Festival 2012

Bald ist es genau 20 Jahre her, als im belgischen Hinterland, genauer gesagt in Meerhout, so bekannte Bands wie Grandma’s Toy und Buckle Juice erstmals die Bühnen des Groezrock-Festivals betraten um selbige zu rocken.

Die erste Auflage 1992 hatte vier Bands zu bieten und erreichte dennoch 400 Gäste. Aber mit den Jahren fanden immer bekanntere Bands den Weg ins belgische Niemandsland, was sich auch in einem eklatanten Anstieg der Besucherzahlen niederschlug.
So spielten auf dem 1998er Festival bereits Bands wie Millencollin, Good Riddance und AFI, 2006 war das Festival bereits so groß, dass es auf 2 Tage ausgedehnt wurde. Aktuell sind es schon 5 Bühnen, eine davon ist heuer erstmals dabei; die Fender Acoustic Stage. Das macht das Groezrock zu einem der grössten Punkrockfestivals in Europa, dass sogar in den USA bekannt ist.( Was angesichts der Konkurrenz von TheFest und der Warped Tour eine gewisse Leistung ist). Trotz namhafter Sponsoren wie Fender und Eastpak blieben die Organisatoren den Musikrichtung Punk und Hardcore über die Jahre hinweg treu und schaffen es Jahr für Jahr Qualität nach Belgien zu holen. Über 650 Menschen arbeiten an dem reibungslosen Ablauf des Events mit, wer mehr über die Organisation des Festivals lesen möchte, hier gibt es ein Ox-Interview mit einem der Organisatoren.

Neben massenweise gutem Punkrock und einem Gelände mit sehr kurzen Laufwegen zwischen den Bühnen bzw. Zelten (nie mehr als 10 Gehminuten), ist vor allem eines für das belgisch Festival charakteristisch: die Atmosphäre.

Anders als bei unseren heimischen Festivals begegneten mir bei meinem letzten Groezrock- Besuch (2010) nicht die üblichen, bierschwangeren Festivalproleten, die ein solches Element als Anlass zum Saufen und Aufreißen sehen, während sie auf diese eine Band warten, die sie sich ansehen wollen. Nicht so in Belgien. Es liegt wohl zum einem an den nahen Niederlanden und deren Angewohnheiten, als auch an der Tatsache, dass viele Fans aus ganz Europa zu diesem Festival anreisen. Wer eine so weite Anreise hinter sich hat, um seine Bands zu sehen, hat nicht unbedingt das Bedürfnis, sich ins Delirium zu trinken. Daher habe ich selten zwei so entspannte Tage auf einem Campingplatz erlebt wie im kleinen Meerhout.

Zur 21. Ausgabe des Festivals hat sich besonders hoher Besuch angesagt. Neben der ersten Rancid Tour nach gefühlten 9 Jahren auf europäischen Festland, gehören die Reunion Auftritte von Refused und Good Riddance sicher zu den Highlights. Aber auch das restliche Line Up bietet alles, was das Punkrocker-Herz höher schlagen lässt. Ich ( Bernhard ) bin vor Ort und kurz nach meiner Heimkehr gibt es natürlich einen ausführlichen Bericht vom Festival.

Zum Abschluss noch meine persönliche Liste all jener Bands, deren Auftritt fix eingeplant ist und den Soundcloud Player bzw. Spotify-Playlist zum Festival

Freitag 27.April

–          Leagues Apart

–          Sweet Empire

–          Ducking Punches 

–          PJ Bond

–          Mark McCabe

–          Oliver John Ward

–          James Choice

–          Translated

–          Ray Average

–          Slowyear

Samstag 28. April

–          Chidiggit

–          Counterpunch

–          Authority Zero

–          The Copyrights

–          The Menzingers

–          None More Blacks

–          Belvedere/ Yellowcard Acoustic

–          Off with their Head

–          The Wonder Years

–          Heideroosjes / Set your Goals

–          Lifetime

–          Face to Face

–          Lagwagon

–          Gallows

–          Rancid

Sonntag 29. April

–          Versus the World

–          Wolves like us

–          Red City Radio

–          Kevin Seconds

–          Trigger Effect

–          Cobra Skulls

–          Hot Water Music

–          Architects

–          Alkaline Trio

–          Good Riddance

–          Swellers

–          7 Seconds

–          Chuck Ragan

–          Refused

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