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Troy Sanders, Troy van Leeuwen, Tony Hajjar und Mike Zarin verschweißen den Sound ihrer Stammbands auf Echolocation nahtloser als bisher, klingen auf ihrem Debütalbum dann allerdings auch gleichzeitig abgeklärter und unverbindlicher, als es Gone is Gone wahrscheinlich gut tut.
Dass Gone is Gone diesen selbstbetitelten Einstand nicht als ihr offizielles Langspieler-Debüt, sondern als Mittelding zwischen Minialbum und EP verstanden wissen wollen, macht durchaus Sinn: Das dahinter aufgefahrene Amalgam torkelt noch ein wenig unausgegoren in den Seilen.
Merchandise kompilieren mit Gone Are The Silk Gardens Of Youth ihren Non-Album-Backkatalog aus den Jahren 2010 und 2011 auf, diesmal allerdings ohne exklusives, bisher unbekanntes Material.
Wounded Touch setzten ihre vor wenigen Monaten begonnenen Zyklus mit They Promised Eden (Vol. 2) nahtlos fort, können das über die erste EP etablierte Niveau aber nicht ganz halten.
Nach ihrem KEXP-Rückblick auf das tolle Quasi-Comeback Small Talk schauen Whitney gewissermaßen nach vorne - mit der sehr fabelhaften Non-Album-Single See You Later, I'm Gone.
Rund dreieinhalb Jahrzehnte nach der Bandgründung ist die Release-Frequenz von Tortoise-Alben fast auf zweistellige Jahres-Intervalle gesunken. Eine der mit diesem Umstand einhergehend rarer werdenden Chancen, die Band gerade in Europa live erleben zu dürfen, sollte man sich insofern nicht entgehen lassen.
Die New Orleans LoFi-Rock’n’Roller Twisted Teens fallen auf ihrem Zweitwerk Blame the Clown herrlich ungeniert mit der Tür ins Haus - mit ihrer Attitüde und den Songs, aber auch hinsichtlich all der dabei einhergehenden offenkundigen Referenzen.
Modern Life is War kehren nicht zurück, um mit Life on the Moon am Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Dafür kann man ihnen kaum genug Respekt zollen - auch, wenn am Ende ein frustrierend unausgegorenes Album steht.
In den empfundenen Fußstapfen von Brain Thrust Mastery haben We Are Scientist mit dem geradezu konzeptuell anmutenden Qualifying Miles ihr ziemlich sicher bestes Album seit With Love and Squalor aufgenommen.
Rise Against sind bisher gut damit gefahren, stets Variationen desselben Albums aufzunehmen. Nun probieren sie mit Ricochet neue Wege aus - und beweisen damit nur, dass das Tragen von limitierenden fokussierenden Scheuklappen nicht die schlechteste Idee war.






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