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A Bridge to Far stellt sich als erstes Post-Tim Smith-Album der Bürde des bald seinen 20. Geburtstag feiernden The Trials of Van Occupanther - und das mehr als solide.
Midlake und John Grant - wie gut diese Kombination passt, weiß man seit dreizehn Jahren, doch die Erinnerung daran nimmt man in Form des Single-Doppels aus Roadrunner Blues und You Don't Get To.
Neun Jahre nach Antiphon sind Midlake noch weiter vom Progressive Folk zum psychedelischen Rock gewandert - For The Sake of Bethel Woods hat insofern kaum mehr etwas mit den verschiedenen Phasen der Tim Smith-Ära gemein.
Seit 2009 haben die gelernten Jazzmusiker Midlake in ihrer Entwicklung weite Wege zurückgelegt. Vor knapp 12 Monaten mussten sie dabei jedoch ausgerechnet Frontmann Tim Smith zurücklassen, der sich mit Harp in die Solokarriere verabschiedet hat. Allen Befürchtungen zum Trotz hat sich die daneben zum Sextett angewachsene Band aus Denton damit vielleicht sogar gesundamputiert.
Für die sympathischen Sunshine-Baggy-Britpopper von Dodgy wird es immer einen Platz im Genre-Herzen finden. Daran ändert auch Hello Beautiful, ihr erstes Lebenszeichen seit zehn Jahren, nichts.
Das Artwork mag eine relativ schamlose Adaption von Violet Bent Backwards over the Grass sein, doch holt sich Tyler Ballgame die Inspiration für sein Debütalbum For The First Time, Again in erster Linie von wo anders her.
Wirklich schön, wenngleich letztlich ein bisschen zu egal: Der ehemalige Kaiser Chiefs-Lenker Nick Hodgson hat mit einem 00er-Indie-Allstar-Quartett im Rücken als Everyone Says Hi gewissermaßen die angenehme Antithese zu den ersten beiden Alben seiner ehemaligen Band aufgenommen.
Nach dem modernen Klassiker Out of Season und der modernen Klassik-Interpretation Symphony No. 3: Symphony of Sorrowful Songs, Op. 36 ist Lives Outgrown ganz offiziell das Debütalbum von Grande Dame Beth Gibbons.
| HM | EPs | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 | [mehr…]










