Oliver
Made in Timeland wird seinem Titel irgendwie, irgendwo und irgendwann auf unerwartete Weise gerecht: Die Platte wurde bereits versehentlich verkauft, ist demnach geleaked - aber weiterhin nicht offiziell erschienen und vorerst in der Mottenkiste eingelagert worden. (K)ein Grund zu trauernd.
Dass Alben in überarbeiteter Form neu aufgelegt werden ist längst keine Seltenheit vor. Dass Bands - wie Amenra zwischen der Veröffentlichung des Originals und De Doorn (Alternate Mix) - keine sieben Monate verstreichen lassen, ist dann aber doch erstaunlich.
Knapp zwei Jahre, nachdem Miles und Becca Robinson dem Big Apple und Brooklyn den Rücken gekehrt haben, um im ländlichen Vermont ein neues Leben zu beginnen, hat das Drug Couple sein Debütalbum Stoned Weekend aufgenommen.
Zwischen mechanischen Power Noise Electronics und verflucht heulendem Drone Metal: Die Katalysatoren von The Body machen für Enemy of Love gemeinsame Sache mit dem kalifornischen Krawallschrauber OAA.
Adam Miller bündelt mit Gateway einen von seinem typischen Gitarrespiel definierten Ambient-Soundtrack, der den ästhetischen Kosmos der Chromatics jenseits von Johnny Jewel zeigt.
Für eine gemeinsame Split-Veröffentlichung graben die wiederbelebten Kiffer-Dudes von Bongzilla einen vermeintlichen „Alternative Mix“ des Titelsongs von Weedsconsin aus, während die japanische Release-Fabrik Boris ihren Spaß mit dem Coversong Down the Road I Go hat.
Der 14 jährige schwedische Wunderbub Daniel Katz erweitert das Indie Folk-Spektrum seines Our Quiet Commotion-Debütalbums Hallå, Kära Flod! mit All Others Strange - als hätte Elliott Smith unter der Regie von Alex G zwischen seine Microphones-Alben ein paar Guided by Voices-Platte geschummelt.
Gerade wenn man subjektiv nicht allzuviel mit der Musik der vielerorts verehrten Künsterin anfangen kann, bietet das von Edelfan Ben Gibbard kuratierte und produzierte Tribute Album Ocean Child: Songs of Yoko Ono mit seinen namhaften Gästen diplomatisches Potential.
Tálcunnana dëhajma tun dejl bënatsë abcul’han dlhenisë ëlh inagat, jahadlhë adrhasha dauzglën nu dlhevusao ibajngra nava líeshtamhan ëf novejhan conetsë danëctsë kin, ëf tu dlhicadëtrhënna bë ablhundrhaba judjenan alhëtangrasë shidandlhamësë inkom - oder: Das dritte Studioalbum in ebenso wenigen Jahren ist für Trhä die weiterführende Fusion aus rohem Lo-Fi-Black Metal und beinahe persiflierend gut gelauntem Dungeon Synth.
Opiácea liefern mit den drei Minuten und ebenso vielen Songs der Fresta-EP einen weiteren guten Grund dafür, warum Screamo-, Emoviolence und Skramz-Freunde ihren Blick nach São Paulo gerichtet lassen sollten.










