Oliver
Meditations markiert (nur wenige Monate nach der quasi-selbstbetitelten CWK EP) für die nunmehr unabhängig veröffentlichenden Veteranen der Cold War Kids den Ausdruck einer neuen Spontanität und Ungebundenheit.
Vier Jahre nach seinem Debütalbum Nuestros mejores deseos spielt das spanische Quartett Ramper auch auf dem Zweitwerk Solo Postres eine reizvolle, aber unbefriedigende Melange aus Postrock und Slowcore.
Die Numero Group-Neuauflagen des Karate-Backkatalogs haben das Interesse an der 2005 aufgelösten Band neu entfacht - nicht zuletzt bei dem Quartett aus Boston selbst, das seine 2022 initiierte Rückkehr nun mit dem Comebackalbum Make it Fit krönt.
Keine Überraschungen: Darkthrone haben mit It Beckons Us All....... ein weiteres typisches Darkthrone-Album dieses Jahrzehnts aufgenommen. Nicht mehr - und nur ein bisschen weniger.
Ein (neues Promo-)Bild sagt zwar eigentlich schon mehr als tausend Worte, aber egal: Tim Heidecker hat auf Fear of Death (2020) und High School (2022) mit Slipping Away sein bisher rundestes, formkonstantestes Album aufgenommen.
Das kam selbst für James Hamzey-Verhältnisse aus dem Nichts: Der Amerikaner hat durch Tassel of Ares sein eigentlich 2021 mit Katartisis beerdigtes Alias Serpent Column wiederauferstehen lassen.
Jay Watson alias Gum ist neben Tame Impala und Pond niemals ausgelastet. Für Ill Times hat er sich mit Ambrose Kenny-Smith trotzdem einen kongenialen Kooperationspartner an Bord geholt.
Aus dem faszinierenden Enigma Corrupted schlau zu werden, bleibt - anhand des (mangels entsprechender Sprachkenntnisse für die Linernotes zumindest) mutmaßlich als offizieller Album-Nachfolger von Garten der Unbewusstheit firmierenden Pray for the Hollow Sun - praktisch ein Ding der Unmöglichkeit.
Mit Beautifully Broken perfektioniert der angeblich zum Country konvertierte Jelly Roll die Formel seines 2023er Albums Whitsitt Chapel. Damit holt er sich die Pole Position der amerikanischen Charts.
It's better to burn out than to fade away: „Japandroids have not broken up. But Japandroids are over.“ Ein gelungeneres Farewell als Fate & Alcohol hätte es für dieses Ende kaum geben können.










