Album

William Basinski – A Shadow in Time

William Basinski – A Shadow in Time

von am 29. Januar 2017

Mit dem sich vor David Bowie verneigenden A Shadow in Time treibt der vom amerikanischen Indie-Feuilleton geliebte Ausnahme-Avantgardist William Basinski noch weiter in die popkulturelle Breitenwahrnehmung. Gut so!

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Duke Garwood – Garden of Ashes

Duke Garwood – Garden of Ashes

von am 27. Januar 2017

"Lets make a Deal/ Double or Nothing" schlägt Duke Garwood gleich im eröffnenden Klapperschlangen-Blues Coldblooded vor, während sich elegische Chöre irgendwo zwischen beschwörendem Wüsten-Soul und entschleunigt-dösender Who Are You?-Trance um seine wettergegerbte Stimme legen - und damit gleich Eingangs vorführen, dass der englische Multi-Instrumentalist seinen Sound 2016 in eine wärmere Schönheit bettet.

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AFI – AFI (The Blood Album)

AFI – AFI (The Blood Album)

von am 25. Januar 2017

Dass AFI ihr zehntes Studioalbum (wie bereits die gleichnamige und ungebilligte 2014er-Best of-Compilation) nach sich selbst benannt und dazu offiziell mit (The Blood Album) untertitelt haben, macht durchaus Sinn: Davoy Havok und Co. haben sich hier eine alternative Retrospektive durch alle Bandphasen gezüchtet, die zumindest oberflächlich die Quadratur des Kreises suggeriert.

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Japandroids – Near to the Wild Heart of Life

Japandroids – Near to the Wild Heart of Life

von am 24. Januar 2017

Brian King und David Prowse sind immer noch Experten für Rock-Hymnen, die den Moment feiern, als gäbe es kein Morgen. Auf Near to the Wild Heart of Life wollen sie jedoch mehr und haben - unglaublich, aber wahr! - einen Grower aufgenommen, der durchaus Zeit verlangt.

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Frank Carter & The Rattlesnakes – Modern Ruin

Frank Carter & The Rattlesnakes – Modern Ruin

von am 23. Januar 2017

Das zweite Album mit den Rattlesnakes nimmt eine Kurskorrektur vom Punk und Hardcore zum Rock'n'Roll und Pop vor und schafft damit nicht nur gewissermaßen, woran das plumpe Anthems noch scheiterte, sondern lässt Frank Carter anhand von Modern Ruin auch breitenwirksam daran arbeiten, wieder zum Liebkind des NME zu werden.

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The Flaming Lips – Oczy Mlody

The Flaming Lips – Oczy Mlody

von am 19. Januar 2017

Wayne Coyne, Michael Ivans, Steven Drozd und Co. bleiben dem elektronischen Krautrock treu, der sich seit dem Paradigmenwechsel Embryonic über die Flaming Lips gestülpt hat, öffnen auf Oczy Mlody - "eyes of the young" - aber unterschwellig wieder lieblichere Räume für friedliche Melodien. Miley Cyrus sei Dank.

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John Garcia – The Coyote Who Spoke in Tongues

John Garcia – The Coyote Who Spoke in Tongues

von am 19. Januar 2017

Das zweite Soloalbum der Desert Rock-Legende konzentriert sich auf das Wesentliche: The Coyote Who Spoke in Tongues inszeniert John Garcias mächtiges Organ vor dem Hintergrund zurückgenommener Akustik-Stoner samt vereinzelter Streifzüge durch die Discografie von Kyuss.

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Sepultura – Machine Messiah

Sepultura – Machine Messiah

von am 16. Januar 2017

Mit den drei Jahren und drei Monaten, die seit The Mediator Between Head and Hands Must Be the Heart vergangen sind, mag die längste Plattenpause ihrer Geschichte hinter Sepultura liegen, doch Andreas Kisser hält die brasilianische Thrash-Institution auf Kurs: Machine Messiah sollte nicht das Schicksal seiner Vorgängeralben teilen, sondern rechtfertigt seine Existenz unmittelbar als vielleicht stärkstes Album der Post-[amazon_link id="B000000H5K" target="_blank" ]Roots[/amazon_link]-Phase.

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The xx – I See You

The xx – I See You

von am 13. Januar 2017

Nach (dem durch ein furchtbar aufdringlich und unnatürlich verschraubtes Brechstangen/Party-Hall & Oates-Sample samt hacklig beschämender Tanzbewegungen verunstalteten) Hold On darf Entwarnung gegeben werden: The xx haben ihr Drittwerk zwar in jene Schiene entwickelt, die die phasenweise groteske Vorabsingle befürchten ließ - kriegen auf Albumlänge aber trotz (oder gerade wegen) kluger Veränderungen im Detail auf I See You den spannenden Spagat zur minimalistischen Stimmungsmusik hin.

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Run The Jewels – Run The Jewels 3

Run The Jewels – Run The Jewels 3

von am 8. Januar 2017

Run the Jewels zeigen allen bereits erstellten Jahresbestenlisten die lange Nase und biegen 6 Tage vor 2017 - und gut einen Monat vor dem anvisierten physikalischen Veröffentlichungsdatum - mit ihrem dritten Studioalbum um die Ecke: "It's a christmas fucking miracle!"

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