Album
To All Trains blick eigentlich giftig nach vorne, hat auf Metaebene aber natürlich einen sentimental-bittersüßenBeigeschmack: Das erste Shellac-Album seit zehn Jahren ist mehr noch das letzte Studioalbum des zehn Tage vor der Veröffentlichung überraschend verstorbenen Steve Albini.
Gatecreeper integrieren neue Genre-Ziele und massentauglichere Ambitionen durchaus geschickt (und aus evolutionstechnischer Hinsicht wohl eh stimmig) in das überraschend homogene große Ganze - zu einem guten Album macht das Dark Superstition aber noch lange nicht.
Harmloser Synthpop nach der risikofreien Midnights-Schablone, wahlweise gar als Doppelschlag: Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität (über)sättigt Taylor Swift mit The Tortured Poets Department.
Beyond Darkness war ein Debütalbum, das vor allem an der erdrückenden Erwartungshaltung scheitern musste, die Fusstapfen von Winter zu füllen. Mit Vale of the Fallen haben Göden vier Jahre später ganz andere Probleme.
Pallbearer lassen den Metal als ihre erste Liebe mit Mind Burns Alive nicht hinter sich, bauen ihre Zuneigung für den Slowcore und Progressive Rock aber endgültig zu mehr als nur einem flüchtigen Flirt aus.
Can We Please Have Some Fun kann durchaus als eine zynisch vom eigenen Schaffen frustrierte Aufforderung der Kings of Leon an ihr eigenes Anforderungsprofil verstanden werden. Und die Reaktion darauf als ihr bestes Studioalbum seit mindestens 2008.
Fünf lange Jahre nach ihrem (an dieser Stelle eigentlich unterbewerteten) vierten Studioalbum Quiet Signs hat Jessica Pratt ihrem verhuschten Singer Songwriter-Folk für Here in the Pitch unter anderem den Bossa Nova im Brill Building beigebracht.
Mit Death is a Little More, ihrem dritten Studioalbum seit 2020, werden Boundaries in den Ohren verdammt vieler Szene-Fans um den Titel des besten Metalcore-Langspieler des Jahres mitkämpfen können.
Tatsächlich: You Won't Go Before You're Supposed To stemmt die immensen Erwartungshaltungen, die durch A Tear in the Fabric of Life und Upon Loss - sowie natürlich spätestens den Über-Vorab-Appetizer Blinding Faith - an das dritte Studioalbum von Knocked Loose angeschwollen ist.
Für A Dream Is All We Know fokussieren die Lemon Twigs ihre anachronistischen Interessen endlich mal auf eine kompakte Spielzeit und destillieren ihre eklektische Stil-Variabilität dabei zudem mit einer kanalisierten Liebe für die Beach Boys, die Beatles und die Kinks.










