Album
Die Szene-Allstar-Kombo Savage Oath löst mit dem epischen Power Metal ihres Debütalbums Divine Battle beinahe alle Versprechen ein, die sie bei ihrer Vorstellungsrunde 2023 gaben. Und das trotz eines gravierenden Schönheitsfehler.
Mit Interplay, dem vierten Langspieler seit der Reunion, haben Ride in ihrem zweiten Leben nun bereits mehr Alben aufgenommen, als in ihrem ersten. Diese zwei Phasen gegenüberzustellen bleibt aber geschmacklich eigentlich ein heikler Seiltanz.
Das ist wohl nicht das Werk, auf das Puristen zehn Jahre gewartet haben: Dark Space -II wagt als mutmaßlicher Epilog zur bisherigen Darkspace-Reihe nicht nur einen Bruch mit der ohnedies eigenwilligen Zählweise der Veröffentlichungen, sondern vor allem den markanten stilistischen Paradigmenwechsel für die personell umbesetzten Schweizer.
Knapp fünfeinhalb Jahre nach dem Opus Magnum Aviary hat Julia Holter (mit einigen Anlaufschwierigkeiten) versucht, jene verspielte Neugierde in ihrem Werk musikalisch einzufangen und widerzuspiegeln, die sie in ihrer während der Pandemie geborenen Tochter beobachtet.
Thou nähern sich endlich den langersehnten Nachfolger ihres 2018er-Monolithen Magus, doch hat Gitarrist Andy Gibbs davor noch die Zeit, sein Soloprojekt Supplicate mittels Skulk ein gutes Stück weit neu zu erfinden.
Hand aufs Indie-Dancepunk-Herz: Hat wirklich jemand gespannt dem Gossip-Comeback Real Power in den 12 Jahren seit dem mediokren Rohrkrepierer A Joyful Noise entgegengefiebert?
Das semigeile Sweet Generation nahm 2017 eher die Ausmaße einer okayen EP an. In quantitativer Hinsicht ein asketischer Ansatz, der (dem mit 41 Minuten Spielzeit doch ein paar wenige Längen erkennen lassenden) Heavy Metal Black Belt in manchen Phasen trotz eines qualitativ klar zu erkennenden Aufwärtstrends nicht geschadet hätte.
Audio Vertigo stellt Bassist Pete Turner ins Rampenlicht ist tatsächlich der angekündigte Elbows Umkehrschub zur vielerorts unterschätzten, intim-introvertierten 2021er-Schönheit Flying Dream 1.
Samantha Rodrigues da Cruz aus Brasilien bekommt für A Lonely Sinner, das bereits vierte Album unter dem Samlrc-Banner, zumindest auf einschlägigen Internet-Plattformen viel Aufmerksamkeit.










