Reviews
Nach dem (durch den Einstieg des Ex- Suffocation-Frontmannes Kevin Muller bzw. dem Abgang von Gitarrist Keith Merrow markierten) Neustart anhand ihres Zweitwerk Sarcoma festigen Alluvial ihre Basis - und dringen auf Death is But a Door auch in polarisierendes Neuland vor.
Der kasteiende Horror und die Hoffnung einer klerikalen Prägung weitet sich aus: (The) Reverend Kristin Michael Hayter legt ihrer 2023er-Wiedergeburt SAVED! ein Companion Piece - oder einen sogenannten Index - hinten nach.
Der Titel dreht sich im Kreis um sich selbst, doch Chelsea Wolfe schließt mit ihrem siebten Studioalbum She Reaches Out to She Reaches Out to She nicht nur ein gutes Stück weit an Abyss and Hiss Spun an, sondern wagt sich mit Dave Sitek dabei auch weiter denn je in die dunkelsten Abgründe des Trip Hop vor.
Die beiden japanischen Großmächte Boris und Coaltar of the Deepers covern sich auf der (mit einem assoziativ säureverätzt-abstrahierten Albtraum-Mickey am Cover daherkommenden) Split EP Hello There selbst, gegenseitig und andere.
Die designierte Indie-Allstar-Kombo Cowboy Sadness schwelgt zwischen Ambient-Wachtraum und Jam-Session mit einem Gespür für tolle Titel. Das Ergebnis ist Selected Jambient Works Vol. 1.
The Pilgrim, Their God and the King of My Decrepit Mountain ist zu zwei Dritteln eine Compilation, zu einem das daraus resultierende Finale - und im Ganzen mehr als nur ein vielversprechendes Debütalbum, dessen Eklektizismus staunende Heimeligkeit erzeugt.
On An Island, im wahrsten Sinne: Sivert Høyem lädt für sein aktuelles Studioalbum in die kontemplative Isolation in die von der Industrialisierung zurückgelassen wordenen, ehemalige Geisterstadt Nyksund ein.
The Thing tun ein Jahr nach ihrem Debütalbum Here’s The Thing mit dem Zweitwerk The Thing Is weiterhin alles, um keinesfalls im Google-Algorithmus aufzutauchen - oder aus dem Indierock-Zirkus herauszuragen.
Birds in Row und Coilguns verschmelzen für die auf Hummus Records als DIY Picture Disc aufgelegte EP You and I in the Gap zu einer Einheit - als "an exciting culmination of their collaborative efforts, offering a unique musical experience that reflects their shared passion and creative energy."
Zwischen pressetechnisch generiertem Feuilleton-Hype und daraus resultierendem Credibility-Groll haben The Last Dinner Party mit Prelude to Ecstasy ein schlichtweg tolles Debütalbum - wenngleich mit Luft nach oben - aufgenommen.










