Reviews
Neoklassizistisch über kammermusikalische Field Recording-Schwaden gleitende Hintergrundmusik am Piano: Das Mysterium hinter Parannoul träumt als Mydreamfever von einem Rough and Beautiful Place.
Orchestrated Songbook: Paul Weller flaniert mit Jules Buckley und dem BBC Symphony Orchestra durch seinen zeitlosen Katalog und berücksichtigt dabei neben WENIGEN obligatorischen Klassikern und Standards vor allem Material der aktuelleren Studioalben.
Nach dem Zusammentreffen mit Celestial Sword gibt es noch ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk von Trhä: Auf Inagape bringt Thét Älëf seinem rohen Atmospheric Black Metal schon wieder neue Facetten bei.
Ein fast Kyuss‘esker Trip in die Heaviness des doomigen Stonerrock: Mephistofeles geben mit der räudigen Live-Platte Barely Alive! einen proaktiven Ausblick auf das kommende Studioalbum Violent Theatre.
„Braucht“ man selbst als unersättlicher Fan einen Instrumental Rough Mix von Human 2.0 - also einem der besten (wenn nicht sogar dem besten!) Grindcore-Album aller Zeiten? Eine Gretchenfrage, die spätestens dann keine Rolle mehr spielt, wenn an die wie immer herrlich enthusiastischen, in ihrer Begeisterung einfach ansteckenden Worte von Anders Jakobson dazu im Vault gelesen hat.
An sich ist jeder Anlass willkommen, um Nathan Grays unverwechselbare Stimme hören zu können. Sie ist genau genommen sogar der einzig gravierende Grund, um sich von diesen schmissigen Rebel Songs langweilen zu lassen.
Man muss mit der jüngeren Entwicklung der Band nicht konform gehen, um dennoch wertschätzen zu können, dass Behemoth live einfach ein Spektakel sind - auch als Streaming Event, wie das monumental angelegte In Absentia Dei beweist.
Charakterstark typisierter Black Metal: Ethereal Shroud serviert mit Trisagion auf die letzten Meter des Jahres noch ein absolutes Genrehighlight zwischen Paysage D‘Hiver und Wolves in the Throne Room.
Nils Frahm versammelt auf der Compilation Old Friends New Friends 23 Solo-Piano-Kompositionen, die es, im Zeitraum von 2009 bis 2021 entstanden, nicht auf etwaige Studioalben geschafft haben.
Wenn Caio Lemos davon spricht, dass sich Inpariquipê wie ein Farewell für Kaatayra anfühlt, ist das schon nachvollziehbar: Das fünfte Album dieses Projektes in knapp drei Jahren führt schließlich alle Stärken seiner Vorgänger zusammen.










