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Crypt of Ancestral Knowledge vermisst für einen runden Spannungsbogen auf harmonische Weise die Kontraste des stilistischen Spektrums von Wolves in the Throne Room aus Black Metal und Ambient.
Thrice Woven war vor vier Jahren eine relative Enttäuschung, aber nichts, wofür man auch nur ansatzweise Abbitte leisten müsste. Dennoch wirkt Primordial Arcana über weite Strecken, als wäre dies der primäre Motor der Platte.
Die Ambientwelten, die die Weaver Brüder 2014 auf Celestite erkundeten, haben zwar in Nuancen ihre Spuren hinterlassen, allerdings finden Wolves in the Throne Room mit Thrice Woven wieder zurück zum spirituellen Black Metal.
Wolves in the Throne Room sind vom Black Metal gelangweilt und gehen den Ulver-Weg: wo früher Blast Beats und rasende Gitarren wimmelten schweben nun sphärische Analog-Synthesizer durch ein drückendes Meer aus interstellaren Ambientsoundscapes.
Die Ankündigung eines EP-Nachschlags zum verhältnismäßig enttäuschenden Blackbraid III ließ vorab nur bedingt Euphorie aufkommen - nur damit Nocturnal Womb einen Gutteil des Albums nun relativ mühelos in die Tasche steckt.
Der Hype, den Sgah'gahsowah alias Blackbraid mit den beiden (freilich auf Blackbraid I vertretenen) Vorab-Singles The River of Time Flows Through Me und Barefoot Ghost Dance on Blood Soaked Soil kultiviert hat, begleitet nun auch das Debütalbum des Ein-Mann-Black Metal-Projektes.
Wohl eher ein Zwischenspiel denn ein Paradigmenwechsel. Doch Blood Incantation tauschen ihren Alien Death Metal auf Timewave Zero in absoluter Konsequenz gegen die formoffenen Sphären des Space Ambient, der kosmischer Musik und einer progressiver Analog-Elektronik.
| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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Charakterstark typisierter Black Metal: Ethereal Shroud serviert mit Trisagion auf die letzten Meter des Jahres noch ein absolutes Genrehighlight zwischen Paysage D‘Hiver und Wolves in the Throne Room.
Schon ungehört sprechen alleine das I, Voidhanger-Gütesiegel sowie das Artwork für diese Platte. Freilich umso besser, dass Defacement diese Zuversicht mit einem starken Blackened Death Metal-Aufguss locker stemmen.










