Reviews
Wenn es einer Metal Spielart nicht an modernen Vertretern mangelt, dann dem seit Jahren in Mode gekommenen Death im weiterleitenden Spannungsfeld aus Tech-, Doom und Dissonant-Sprengmienen. Acausal Intrusion fühlen sich mit Nulitas als weiterer Tropfen in diesem überquellenden Fass wohl.
Kein Comeback, sondern ein ziemlich radikal-konsequenter Reboot: Genghis Tron sind auf Dream Weapon nicht mehr die selbe Band, wie auf dem Vorgängeralbum Board Up the House im Jahr 2008.
Zum Einstieg in Fat Pop (Volume 1), dem mittlerweile sechzehnten Soloalbum von Paul Weller, gilt es, einen kurzen Schreckmoment zu überwinden - aber gut, diesbezüglich hat ja bereits der erst elf Monate alte Vorgänger On Sunset abgehärtet.
Live From Otterhead Studios könnte gerne auch separat veröffentlicht werden - bisher war der halbstündige Session-Auftritt nur einer auf 2000 Stück limitierten, exklusiv über den Rough Trade-Webshop bestellbaren roten Vinylversion von Bright Green Field auf CD beigepackt.
Souveränster Rock'n'Roll der Marke "Aus den Augen, aus dem Sinn" - doch das Momentum ist routiniert auf ihrer Seite: Wirklich etwas falsch machen The Datsuns auch auf Eye to Eye nicht nicht.
Butterfly 3000 steht bereits in den Startlöchern, davor gibt es allerdings mit dem audivisuellen Mitschnitt von Live in Sydney '21 noch den wohl vorläufigen Abschied von den mikrotonalen Abenteuern der Australier.
Fiddlehead, die Supergroup um die Have Heart- und Basement-Achse, macht auf ihrem zweiten Studioalbum Between The Richness alles mindestens ebenso gut, wie auf ihrem Debüt Springtime and Blind vor drei Jahren.
Das Albumdoppel aus All Mirrors (2019) und Whole New Mess (2020) war von Angel Olsen immer schon als Einheit konzipiert. Nun erscheint es als Song of the Lark and Other Far Memories in der angedachten Form - erweitert um die Bonus EP Far Memory.
Sollten Sheryl Crow, The Decemberists oder Aimee Mann in Bälde wieder einen Support Act brauchen, steht Vanessa Peters mit dem schmissigen, aber auch immer ein bisschen zu egalen Poprock von Modern Age parat.
Impure Wilhelmina sind der Größe ihres bisher stärksten Albums zwar nicht in jedem Aspekt gewachsen, zementieren aber die Erkenntnis, dass sie spätestens jetzt, mit Antidote, die besseren Katatonia sind.










