Reviews

Dreamcar – Dreamcar

Dreamcar – Dreamcar

von am 16. Juni 2017

Pop im slicken Tron-Look: Die unwahrscheinliche Supergroup Dreamcar entfaltet ihren Sound nicht unbedingt zwischen den stilistischen Polen von No Doubt und AFI, klingt dann aber doch wie der logische gemeinsame Nenner der beiden hierfür die Mitglieder stiftenden Szenebands.

[mehr…]

Max Richter – The Leftovers: Music From The HBO Series Season 3

Max Richter – The Leftovers: Music From The HBO Series Season 3

von am 13. Juni 2017

Wo The Leftovers sich unlängst entlang einer finalen Season verabschiedet hat, die dem so gerne übersehenen HBO-Juwel endgültig einen Platz in den Annalen der Serienlandschaft sichert, kommt der Score der dritten Staffel rein quantitativ betrachtet vergleichsweise auf Sparflamme daher.

[mehr…]

Summoner – Beyond the Realm of Light

Summoner – Beyond the Realm of Light

von am 12. Juni 2017

Auch auf Beyond the Realm of Light nutzt Chris Johnson die Pause der Doomriders und seiner Tour-Aktivitäten mit Deafheaven, um in der relativen Anonymität seiner Herzensband Summoner durchaus überzeugend im Windschatten von Baroness zu rocken.

[mehr…]

Ryan Adams – Prisoner (B-Sides)

Ryan Adams – Prisoner (B-Sides)

von am 11. Juni 2017

Man muss kein Zyniker sein, um anerkennen zu müssen, dass die Trennung von Mandy Moore Ryan Adams zu einem neuerlichen kreativen Höhenflug verholfen hat. Weswegen es natürlich umso erfreulicher ist, dass der B-Seiten-Appendix des wenige Monate alten Prisoner nun in digitaler Form auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird.

[mehr…]

The Sword – Greetings from…

The Sword – Greetings from…

von am 11. Juni 2017

Hat ihr kontrovers expandierendes 2015er Werk High Country im bandinternen Kosmos von The Sword etwa längst den schwerpunktbildenden Klassiker-Status inne, oder hat er die Heavy Rocker womöglich doch eher in eine Existenzkrise stürzen lassen? Nach der Akustikplatte Low Country legen John D. Cronise und Co. nun jedenfalls das erste Livealbum ihrer Karriere vor.

[mehr…]

Full of Hell – Trumpeting Ecstasy

Full of Hell – Trumpeting Ecstasy

von am 7. Juni 2017

Mit dem regelrecht klassisch veranlagten Ketzbrocken (sic!) Trumpeting Ecstasy steht das Grind-Quartett aus Maryland nur augenscheinlich auf eigenen Beinen - speit hinter der wieder deutlicher seine Kernkompetenzen fokussierenden Ausrichtung aber gerade deswegen das bisher stärkste Album des überquellenden Full of Hell-Katalogs aus.

[mehr…]

Alt-J – Relaxer

Alt-J – Relaxer

von am 6. Juni 2017

Wo This is All Yours die Entscheidungsfrage zwischen Pusher und Puller stellte, würde sich Relaxer nun gerne für den Drifter entscheiden:  Alt-J lassen sich mal im Autopilot treiben und erforschen dann wieder meditativ gelöste Detailansichten neuer Perspektiven - scheitern aber vor allem durch den seltenen Einsatz der Brechstange an einem so stimmungsvollen wie zerfahrenen Drittwerk.

[mehr…]

Paul Weller – A Kind Revolution

Paul Weller – A Kind Revolution

von am 2. Juni 2017

Paul Weller hält das hohe Niveau des direkten Vorgängers Saturns Pattern mühelos - mindestens: A Kind Revolution ist vielleicht keine Revolution für den 59 Jährigen, aber eines der feinsten Ergänzungsstücke einer furiosen Karriere und zudem souverän-abwechslungsreiches Zeugnis der Zeitlosigkeit des Modfathers.

[mehr…]

Linkin Park – One More Light

Linkin Park – One More Light

von am 1. Juni 2017

Man kann mit Kanonen auf Spatzen schießen und dem Wendehals One More Light sicherlich vieles vorwerfen - eine mangelnde Anpassungsfähigkeit der Massenmarkbediener Linkin Park gehört freilich kaum dazu. Den Paradigmenwechsel in den seichten Hochglanz-Pop vollzieht das kalifornische Sextett schließlich ohne jedes Schamgefühl oder Berührungsängste.

[mehr…]

Loss – Horizonless

Loss – Horizonless

von am 1. Juni 2017

Die knapp sechs verstrichenen Jahre seit Despond nutzt Horizonless  weniger für zusätzliche Evolutionsschritte, als vielmehr für eine neuerliche Intensivkur mit mehr Facetten in der Perspektive. Das Niveau ihres überragenden Debütalbums können Loss damit dennoch nicht unbedingt toppen - mit nur einem Mindestmaß an Interesse für malträtierenden Funeral Doom führt 2017 allerdings kein Weg am Zweitwerk des Quartetts aus Nashville vorbei.

[mehr…]