Reviews

Dan Auerbach – Waiting On a Song

Dan Auerbach – Waiting On a Song

von am 6. Juli 2017

So produktiv der 38 Jährige auf all seinen Veröffentlichungsplattformen auch sein mag, war das Solodebüt Keep it Hid (abseits seiner Produzentenarbeiten) das letzte tatsächlich herausragende Album, das Dan Auerbach gelungen ist. Dessen Nachfolger Waiting on a Song könnte acht Jahre später als sein wahrscheinlich Bestes seit damals durchgehen - vermisst man nicht den Blues, zumindest ein bisschen Schmutz oder den Ansatz von jedweden Tiefgangs.

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Algiers – The Underside of Power

Algiers – The Underside of Power

von am 5. Juli 2017

Auf eine breitere Basis gebracht ist der ungemütliche Schmelztiegel-Sound von Algiers keineswegs gezähmt, aber durchaus einladender geworden. Das ändert letztendlich nichts an der Sprengkraft von The Underside of Power, vergrößert aber den Wirkungsradius seiner zwölf vor sozial-politischer Dringlichkeit berstender Songs.

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Rancid – Trouble Maker

Rancid – Trouble Maker

von am 1. Juli 2017

Dieser Trouble Maker ist kein Unruhestifter, sondern eine wohl endgültige Deklaration: Man muss sich zwar damit abfinden, dass die Street Punk-Veteranen Rancid ihre Blütezeit mit dem überragenden Indestructible vor knapp 14 Jahren abgeschlossen haben und seitdem einen so überdurchschnittlich soliden, wie rundum vitalen Fandienst am eigenen Vermächtnis liefern.

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Lorde – Melodrama

Lorde – Melodrama

von am 1. Juli 2017

Lorde hat sich mit dem Nachfolger zu ihrem durch die Decke gehenden Debüt Pure Heroine Zeit gelassen und Hilfestellungen angenommen. Kluge Entscheidungen, um Melodrama an der Schnittstelle zwischen Moderne und Zeitlosigkeit reichhaltig wachsen zu lassen: Besser muss konsenstauglicher Mainstream-Pop im Jahr 2017 jedenfalls erst einmal werden.

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Dead Heavens – Whatever Witch You Are

Dead Heavens – Whatever Witch You Are

von am 30. Juni 2017

Walter Schreifels spielt mit der zweiten seiner beiden aktuellen Supergroups authentischen Retrorock. Der gelingt Dead Heavens dann auch wenig überraschend genauso gefühlvoll, wie es die drei Singles vorab in Aussicht stellten - könnte sich in Summe aber öfter aus der dösenden Entspannungszone aufraffen.

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Portugal. The Man – Woodstock

Portugal. The Man – Woodstock

von am 30. Juni 2017

Die erstaunlich lange Plattenpause von vier Jahren hat Portugal. The Man offenbar gut getan. Ihr einst so unberechenbar überschäumender Indie-Rock fühlt sich mit Woodstock im konventionellen Middle of the Road- Pop mit schnittigem Zug auf die Charts schließlich wohler denn je.

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London Grammar – Truth is a Beautiful Thing

London Grammar – Truth is a Beautiful Thing

von am 30. Juni 2017

Da lassen sich London Grammar erst schier endlos scheinende vier Jahre Zeit, um den Nachfolger zum (rückblickend prophetisch betitelten) Megaseller If You Wait fertigzustellen - und bringen Truth is a Beautiful Thing erst zum womöglich unpassendsten Zeit heraus.

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Melt Downer – Melt Downer

Melt Downer – Melt Downer

von am 30. Juni 2017

Während etwa Meat Wave mit The Incessant bereits furios vorgelegt haben und Metz ihr Drittwerk in die Startlöcher bringen, ist das theoretisch hart umkämpfte Rennen um die Noiserock-Krone 2017 praktisch eigentlich bereits entschieden: Einen fieseren Brocken als das Wollmilchsau-Debüt von Melt Downer wird das gegen den Strich randalierende Genre schließlich so bald nicht auskotzen.

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Brian Reitzell – American Gods (Original Television Series Soundtrack)

Brian Reitzell – American Gods (Original Television Series Soundtrack)

von am 29. Juni 2017

Ex-Redd Kross-Drummer Brian Reitzell hat sich längst als Soundtrack-Komponist einen Namen gemacht: Nach Sofia Coppola scheint nun auch Ausnahmeerscheinung Bryan Fuller ein Abo auf die eigenwilligen Arbeiten des 51 Jährigen gezogen.

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The Kooks – The Best Of… So Far

The Kooks – The Best Of… So Far

von am 29. Juni 2017

Die Kooks mögen jahreszeitentechnisch den nahezu idealen Zeitpunkt gewählt haben, um ihr (optimistisch bloß als vorläufige Zusammenfassung deklariertes) Best of aufzufahren, können jedoch auch mit den Vorzügen eines sonnigen Sommers im Rücken kaum kaschieren, das ihnen nach ihrem Debüt nur noch wenig nachhaltig Relevantes gelungen ist.

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