Reviews
Nach der ersten Single Calcify, die sich im August 2024 Gehör in der Doom-Szene verschaffen konnte, legen Birdwitch mit Bless the Spark That Found its Home nun eine noch allumfassendere Talentprobe vor.
Silvana Estrada löst sich auf Vendrán Suaves Lluvias entspannt und unaufgeregt von der existentialistischen Melancholie und Schwere ihres Debütalbums Marchita. Aber auch von dessen Magie.
Als ebenso impulsiver wie konzentrierter Fingerpicker hat Mason Lindahl seine Nische im American Primitivism und Contemporary Folk gefunden, wie die neoklassiszistische Avantgarde von Joshua / Same Day Walking eindrucksvoll unterstreicht.
Nachdem Twitching Tongues im vergangenen Jahr in Sachen Misfits- Heldenverehrung in die Vollen gegangen sind, wirkt die Rückkehr zum Kurzformat mit Twitchfits Vol. 3 nun beinahe wie eine Sparflamme.
Faetooth sind zum Trio geschrumpft, bringen ihren Fairy Doom mit Labyrinthine aber - ziemlich ideal dosiert - im Hafen ihrer neuen Heimat bei The Flenser auf eine breitere, konsentauglichere Ebene.
Seit Carolina Confessions von 2018 hat Marcus King sich mit von Dan Auerbach oder Rick Rubin produzierten Soloalben ausgetobt. Nun findet er für Darling Blue endlich wieder in den Hafen der nach ihm benannten Band zurück.
Mit Human Happens und Paint Me A Picture lassen Magdalena Bay nur wenige Wochen nach Second Sleep und Star Eyes schon die nächste Tranche eines rundum tollen Single-Duos vom Stapel.
Neo-Cardiacs-Frontmann Mike Vennart schwärmt ausführlich über das zehnte Biffy Clyro-Studioalbum. Warum das so ist, deutet Futique - Future Antique - allerdings eher an, als dass es diese Vorschusslorbeeren tatsächlich erntet.
Der Merch-Stand am ersten Stopp ihrer aktuellen Shoshin (初心) Duo-Tour hat es bereits am Abend vor der offiziellen Verlautbarung gespoilert: Sunn O))) sind nun - mit der EP Eternity's Pillars / Raise the Chalice & Reverential als Siegel - ganz offiziell eine Sub Pop-Band.
Dank Taylor Swift wissen wir nun: The Life of a Showgirl ist soundtechnisch unausgegoren, inhaltlich (in)konsequent und in Sachen Songwriting solide auf fade Schablonen gebaut. Vor allem aber lyrisch so grotesk schlecht, dass es schon ein wenig ratlos macht.










