Reviews

Temples – Sun Structures

Temples – Sun Structures

von am 12. Februar 2014

Temples aus Kettering, Northamptonshire schüren rund um die vorausgeschickten Hitsingles ein tief im Psychedelic Rock der 1960er verwurzeltes Debütalbum voller nebulös schillernder Melodien, das zwar zeigt welche Platten die Jungspunde im Regal stehen haben, allerdings auch die Frage offen lässt, welche Eigenarten sich das Quartett selbst zu gönnen gedenkt.

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The Notwist – Close To The Glass

The Notwist – Close To The Glass

von am 12. Februar 2014

Der Wirkungsverlauf von 'Close to the Glass' ist jenem des auch schon 6 Jahre alten 'The Devil, You + Me' nicht so unähnlich: zuerst ist da die Enttäuschung. Weil The Notwist sich auf ewig an 'Neon Golden' messen lassen müssen - und zum zweiten Mal daran scheitern. Doch dann beginnt auch das achte Studioalbum aus den absurden Erwartungshaltungen (zusätzlich geschürt durch dieentschleunigten Veröffentlichungspraxis mit Ereignischarakter) im Schatten ihres Meisterwerks zu wachsen. Im aktuellen Fall sogar zum verspieltesten Album der Weilheimer seit Ewigkeiten.

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Wild Beasts – Present Tense

Wild Beasts – Present Tense

von am 11. Februar 2014

Wenn das Jahr 2014 eines charakteristischen Sounds bedarf, dann liefern die Herren, die sich Wild Beasts nennen, mit ihrem neuen Album 'Present Tense' sicher ein gutes Angebot dafür.

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††† – †††

††† – †††

von am 10. Februar 2014

Da wird manch einer Angesichts der Trackliste enttäuscht sein, obwohl ††† (Crosses) alias Chino Moreno, Far-Gitarrist Shaun Lopez und Chuck Doom auf dem ersten Langspieler ihrer Elektronik-Spielweise nichts falsch machen, es sich selbst mit gerade einmal 3 wirklich neuen Songs aber besonders einfach: Das Debütalbum '†††' =  'EP†' + 'EP††' + 'EP†††'.

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Nina Persson – Animal Heart

Nina Persson – Animal Heart

von am 9. Februar 2014

Der Kampf gegen ihren betrügerischen Manager, die Ferrarifahrenden Hives und vor allem den Krebs hat die (Ex-?)Cardigans-Sängerin gewonnen - aber scheitert nun ausgerechnet an ihrem ersten richtigen Soloalbum.

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Pontiak – Innocence

Pontiak – Innocence

von am 8. Februar 2014

Pontiak unterhalten mit ihrem rauchenden Gemisch aus Ursuppen-Heavy Metal und dröhnend angereichertem Rock'n'Roll ein weiteres Mal knockentrocken, kurzweilig und lässig aus der Hüfte geschüttelt. Die ultimative Befriedigung bleibt allerdings aus.

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Have a Nice Life – The Unnatural World

Have a Nice Life – The Unnatural World

von am 8. Februar 2014

Seit Have a Nice Life 2008 ihr Debütalbum veröffentlicht haben ist viel passiert: 'Deathconsciousness' hat aus dem Untergrund heraus nicht nur sich selbst Kultstatus erspielt, sondern auch dem Label Enemies List und dessen Nun-Vollzeit-Betreiber Dan Barrett, der sich gleichzeitig die Wandlung vom depressiven Einsiedler zum nicht mehr so unaffektiert wirkenden Kopf hinter Giles Corey und Married gewandelt hat, während Tim Macuga weiterhin abseits der Scheinwerfer Und Lehrverpflichtungen in Wäldern haust und Kassetten im nebeligen Mondlicht vergräbt.

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Matula – Auf allen Festen

Matula – Auf allen Festen

von am 7. Februar 2014

Eigentlich ungerecht: da machen Matula auf der so heiß ersehnten Rückkehr nach fast vier Jahren Auszeit mindestens einen Schritt nach vorne, kommen in der subjektiven Gunst aber dennoch nicht an 'Kuddel' und 'Blinker' vorbei.

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Garish – Trumpf

Garish – Trumpf

von am 6. Februar 2014

Die heimlichen (Indie)Pop-Könige Österreichs haben sich nach den Soloausflügen einzelner Mitlgieder (Markus Perner  trommelte für die sehr erfolgreiche Thees Uhlmann-Band und Gitarrist Christoph Jarmer wirbelte als Esteban's die FM4 Charts auf) wieder zusammen getan. Die Emotionen ob der möglichen Auflösung der Band und des schwierigen Zusammenfindens merkt man der vielleicht lautesten und rockigsten Platte der burgenländischen Truppe deutlich an: die Instrumentalisierung wurden auf das Wesentliche reduziert, der Lärmpegel nach oben gedreht und statt sanfter Solostimme gibt es häufiger Chorgesang.

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Tides of Man – Young & Courageous

Tides of Man – Young & Courageous

von am 5. Februar 2014

Seit dem letzten Album 'Dreamhouse' vor knapp vier Jahren hat sich bei Tides of Man viel getan. Daniel Miller ist als neuer Gitarrist zur Band gestoßen, Sänger Tilian Pearson hat die Band verlassen, singt nun bei Dance Gavin Dance und hat auch noch sein Soloprojekt Tilian am Start. Währenddessen haben Tides of Man gefühlte Ewigkeiten vergeblich nach einem adäquaten Ersatz gesucht, nur um am Ende zu dem Schluss zu kommen, dass ein neuer Sänger vielleicht gar nicht die richtige Lösung ist. Auf 'Young and Courageous' nehmen Tides of Man etwas Wind aus den Segeln des immerzu vorwärtstreibenden Luftschiffs 'Dreamhouse' und finden sich dabei ganz und gar im Post-Rock wieder.

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