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Dass Ja, Panik-Frontmann Andreas Spechtl sein Debütalbum als Solokünstler unter dem selben Banner veröffentlicht wie die legendäre, seit 2009 wiedervereinigte Stoner/Doom Metal-Legende von Al Cisnero und Matt Pike, ist im Grunde die einzige Aufregung, die die 36 Minuten von 'Sleep' hervorrufen.
Ein Hoch auf die Oberflächlichkeit der Gesellschaft, den hemmungslosen Hedonismus und die eigene Geilheit. Over the top ist da gerade genug und fremdschämen sollen sich sowieso andere: Auf der Höhe der sich über die letzten Monate stetig zuspitzenden Hypewelle feiern Bilderbuch 12 funkige Songs lang die Pop-Party ihres Lebens
"I prefer not to ... share!", lehnt sich das Leitmotiv des Steirischen Herbst 2014 [von 26. September bis 19. Oktober] vage an Herman Melville's Bartleby the Scrivener an. Dabei zeigt sich das Festival für zeitgenössische Kunst auch in seinem 46. Jahr absolut nicht geizig, was alleine das Angebot an sehenswerten Konzerten angeht. Um nicht die Orientierung im reichhaltigen Programm zu verlieren deswegen an dieser Stelle ein kurzer Überblick über die markantesten musikalischen Pflichttermine.
Unter anderen mit: Crocodiles, Chuck Ragan, Paper Arms, Against Me!, Damien Jurado, Letlive. und Pearl Jam.
Man kennt das ja: der Frontmann einer (erfolgreichen) Band spielt alleine auf sich und seine Gitarre gestellt mehr oder minder bekannte Songs im spartanischen Soundgewand. Stimmt so auch bei Matthew Caws - und dennoch liegt hier der Sachverhalt ein klein wenig anders. Weil Solo-Acoustic-Show eben nicht gleich Solo-Acoustic-Show ist.
„Real-deal mathcore from Jacksonville, Florida, USA. No 4/4 false claiming“ oder „Music you can dance to“? My Sword! My Sword! stellen sich jedenfalls mit ihrer Debüt EP The Swordfighter Ballads vor.
"I hope i appear in your dreams", heißt es einmal inmitten der poetisch schwelgenden Lyrics von Erase the File. Soweit ist es vielleicht noch nicht - doch eine der vielversprechendsten Bands der jungen Metalcore-Zunft hält ihre 2025 gegebenen Versprechen zumindest derart ansatzlos, dass sie bis auf weiteres nicht so einfach aus der Wahrnehmung verschwinden will.
Als hätten Every Time I Die vor lauter Party-Stimmung eine Dillinger-Panik-Attacke im Metalcore bekommen: Alex Eilers zelebriert als Funeral Language auch auf Thank You for Your Dead Body maßgeschneiderte Fan Fiction.
Im Jahr nach Diamond Jubilee geben sich Preoccupations zugänglicher denn je, überraschend mit Ill at Ease aber primär insofern, als dass sie erstmals auf eine konventionelle Namenswahl bei einem Album zurückgreifen.
Vielversprechende Demos, die EP To God sowie ein knappes Live-Dokument haben dafür gesorgt, dass man Godot und ihr Debütalbum Fever Songs unbedingt auf dem Schirm haben musste.





![Matthew Caws [07.12.2013 Bang Bang Club, Graz] Matthew Caws [07.12.2013 Bang Bang Club, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2013/12/Matthew-Caws-Live-IV-c-christoph-kocher.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)




