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Sieben satte Jahre nach der ersten EP In Spring (und vier nach Fantasy Violence) sind LoFi-Noiserock und fuzzy Shoegaze für den Polen Anatol (oder doch Jakub?) Malinowski auf dem Debütalbum Ana die Startrampe.
Vince Staples, das offiziell vierte - und selbstbetitelte - Album des 28 jährigen North Long Beach-Guides setzt gleichermaßen bei FM! von 2018 an, wie es auch die Fäden von Summertime ’06 aufnimmt.
Kein neues Album, sondern eine überraschend veröffentlichte weitere EP macht Lil House obsolet: Die drei Songs des Kurzformates aus dem Vorjahr werden auf Bigger House durch zwei neue starke Nummern sowie zwei Remixe ergänzt.
Ausschussware vom 2019er-Album Cause and Effect ist wohl nichts, wonach es selbst den loyalsten Keane-Anhänger um jeden Preis verlangt - es ist aber genau das, wofür der Record Store Day in Form der Dirt EP gut ist.
Doom und Sludge mit dem gewissen Etwas: Hellish Form sind mit Remains endgültig kein Methadonprogramm für Keeper und Body Void mehr, sondern eine essentielle Spielwiese zwischen (flotteren) Khanate und This Mortal Coil.
Body Void deklinierend den Sludge und Doom auch auf ihrem dritten - und wohl bisher auch definitivsten - Studioalbum Bury Me Beneath This Rotting Earth als perfide Nabelschau, die sich auch durch vereinzelte Ausbrüche nicht aus ihrer menschenfeindlichen Komfortzone verdrängen lässt.
Regimental Sgt. Zippo wäre 1968 als das erste Album von Elton John gedacht gewesen, verschwand dann aber doch in den Archiven und tat seine angedachte Debüt-Rolle an das ein Jahr später erschienene (und aus heutiger Sicht wie ein Übergangswerk wirkende) Empty Sky ab.
Mit dem unsäglichen Release-Zirkus rund um Donda lenkt Kanye West unnötigerweise davon ab, dass er Abstract Mindstate mit Dreams Still Inspire zu einem absolut überzeugenden Comeback verholfen hat.
Groza gehen keine Risiken ein, um all die naheliegenden Mgła-Vergleiche loszuwerden, zeigen aber drei Jahre nach dem Debüt Unified in Void auf The Redemptive End eine mehr als nur überzeugende Trittsicherheit im epigonenhaften Windschatten.
Jack Antonoff ist als Produzent ein Glücksfall und Katalysator für den zeitaktuellen Pop. Als Songwriter bleibt er jedoch bestenfalls okayer Durchschnitt, wie auch Take the Sadness Out of Saturday Night demonstriert.










