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Ohne reguläre Releaseabsicht, aber extrem stimmungsvoll: Arcade Fire und ihr oscarnominierter Soundtrack zu Spike Jonze's Love-Story rund um Joaquin Phoenix und die Stimme von Scarlett Johansson.
Sex Jams provozieren mit ihrem poppigen Noiserock Vergleiche zu Sonic Youth oder Pavement und lassen Musikerkollegen Sätze wie "Dies ist eine der coolsten Bands, die ich kenne" sagen. Vor allem mit ihrem Zweitwerk 'Trouble, Honey' hat die (nicht nur besetzungstechnisch) gewachsene Band eben einfach verdammt viel richtig gemacht. Während es bei den geschäftigen Wienern gleich Anfang des kommenden Jahres ohne lange Pause mittels 'Junkyard' weitergehen wird, nimmt Bassist Florian Seyser für den Heavypop Adventkalenders das Zepter in die Hand und blickt stellvertretend für seine Bandkollegen auf das Jahr 2013 zurück - zumindest in vier von fünf Fällen.
Ein absoluter Pflichttermin: auf dem Plan steht Justin Pearsons eindeutig spannendstes Post-The Locust-Projekt inklusive Doku, dazu mit dem italienischen Supergroup-Duo Zeus! und den heimischen NA außerordentlich potenter Support. Soviel vorweg: restlos glücklich werden kurz nach Mitternacht dennoch nicht alle Anwesenden das Forum verlassen.
Savages fordern 'Silence Yourself', eröffnen mit dem Befehl 'Shut Up' und plakatieren am Albumcover ihr eigenes Pamphlet: "If the world shut up even for a while/ Perhaps we would start hearing the distant rhythm of an angry young tune - and recompose ourselves". Das Damenquartett aus London weiß eben, wie man sich nicht nur effektiv in Szene setzt, sondern sich auch nachdrücklich Gehör verschafft: mit packend im Wirkungskreis von Wave-Veteranen und kantigen um sich schlagenden Ohrwürmern.
Royal Headache, Bed Wettin' Bad Boys, Parquet Courts, ....- aus Australien rollt derzeit wieder einmal eine atemberaubende Welle junger Rock'n'Roll Bands an. Weil Total Control mit ihrem tollen Debütalbum 'Henge Beat' vielerorts zwischen den Hypes durch den Raster gefallen sind, compilieren die fünf verdienten No Wave-Rocker ihre Anfangsphase für Neuankömmlinge.
Wenn zwischen Album fünfzehn und sechzehn siebeneinhalb Jahre, und zum folgenden siebzehnten gerade einmal sechs Monate liegen, kann man schon mal die Übersicht verlieren. Dabei ist 'Class Clown Spotted A UFO' doch noch viel eher aus genau dem Material, aus dem Guided by Voices-Legenden geschnitzt sind.
Für Ceremony geht die Reise in die Vergangenheit weiter, die Ursprünge des Punk sind auf 'Zoo' in greifbarer Nähe. Und mit Matador im Rücken könnten die nun die Welt erobern.



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