Suche nach: de la soul
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.
Deutlicher als der vor knapp fünf Monaten erschienene direkte Vorgänger Lonesome Drifter entlässt Dollar a Day mit dem Gefühl, dass Workaholic Charley Crockett die Dinge aktuell zu überstürzt veröffentlicht.
Sam Fender geht mit seinem vierten - und bisher besten! - Studioalbum People Watching verdientermaßen endgültig durch die Decke. Dass er den Highlight-Track Rein Me In mit Labelkollegin Olivia Dean neu aufnimmt, wäre zumindest in dieser Form allerdings nicht nötig gewesen.
White Roses, My God war ein diffuses, sich selbst und alle anderen in einer entmenschlichten Verweigerungshaltung kasteiendes Werk, das Alan Sparhawk ohne Mimi Parker als seinen Fels in der Brandung in einer orientierungslosen Phase seines in Trümmern liegenden Lebens zeigte. Es war aber wohl auch nötig, damit er sich nun mit Trampled by Turtles dem Schmerz stellen und ihn zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Wunderwerk der heilsamen Katharsis übersetzen kann.
Kann man direkt so zitieren: „Bongripper’s Live at Soulcrusher 2022 isn’t just a live album—it’s an immersive sonic odyssey that captures the band’s devastatingly heavy performance at Nijmegen’s iconic festival.“
Die Trademark-Harmonika gilt es diesmal mit der Lupe zu suchen. Dass man es bei Am Ende Wird Alles Ein Garten ungeachtet dessen mit dem bisher besten Garish-Album zu tun hat, ist dagegen praktisch offenkundig.
Ausgerechnet Adam Granduciel bringt Sam Fender für das sinnvoll betitelte People Watching bei, wieviel Spielraum der Heartland Britrock innerhalb der Springsteen-meets-War On Drugs-Limitierungen haben kann.
7 Songs for Spiders ist nicht so variabel und groß wie die bisherigen Soloalben von Dax Riggs - oder all die sonstigen Klassiker, an denen der 51 jährige bisher sonst so so beteiligt war -, und fühlt sich mit seinen rund 28 Minuten Spielzeit zudem eher wie eine nicht ganz sättigende EP, denn eine vollwertiges Comeback an.
Happy Jet Black New Year! Gibt es einen besseren Weg, als ein neues Jahr mit einem neuen Thursday-Song zu beginnen? Taking Inventory Of A Frozen Lake verneint dies.
| HM | EPs | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 | [mehr…]