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Heidi Withington Brink (Bass), Julie Simonsen (Drums), Sara Helena Nørregaard (Guitar) und Vocal-Monstrum Rikke Emilie List lassen Call Down the Sun auf der Basis des zwei Jahre alten Debütalbums Puritan Masochism zur erhofften Death-affinen Doom-Metal-Urgewalt erblühen.
Durch die Rückkehr von Chris Wollard und die revitalisierende Integration seines Ersatzmannes Chris Cresswell visieren Hot Water Music alte Stärken an - obwohl das Songmaterial von Feel the Void dabei nicht immer mithalten kann.
Zwei Jahre nach dem wunderbaren Cardigans-Methadonprogramm Plum verschieben die Eklektiker von Widowspeak die Assoziationen, die einen via The Jacket in den Sommer 2022 begleiten werden. Zumindest selektiv.
Anders Jakobson macht 24 Rehearsal-Demos, aus denen später die World in Turmoil-EP sowie die Abstain-Split The Black Illusions entstehen sollten, über das Rare Nasum-Bandcamp zugänglich und erinnert sich im Vault an eine Zeit des Umbruchs für ihn und Mieszko .
Der Beginn der dritte Ära von Deathspell Omega fordert existenzialistisch heraus - doch nicht wie erwartet die Toleranzgrenzen des Avantgarde Black Metal an sich, sondern jene der eigenen Fanbasis: Wie verträglich dürfen die betont unverträglichen Franzosen sein?
Never Let Me Go ist nach knapp neun Jahren Auszeit wahrer Balsam für das Fanherz, über allen zweckoptimistischen Erwartungen: Das stärkste Album seit Meds fühlt sich vor allem endlich wieder wie ein richtiges Placebo-Album an.
Kaum ein Jahresrückblick kam 2021 ohne das wunderbare, aber als Gesamtwerk auch ein wenig über Gebühr hochgejazzte Ignorance aus. How Is It That I Should Look At The Stars scheint nun allerdings mit weitaus weniger Wohlwollen aufgenmmmen zu werden.
Nach dem auf Nummer sicher gehenden Fanpleaser-Recycling Primeval (2020) setzen Venom Prison ihren vom Hardcore kalibrierten Melodic Death Metal auf Erebos bewussten Wachstumsschmerzen aus.
Sweet Jane war seinerzeit ein enormer Karriereboost für Geschwister-Band aus Toronto, nun covern Cowboy Junkies auf Songs of the Recollection Material von David Bowie, den Rolling Stones, Neil Young oder The Cure: Eine sichere, unspektakuläre und wenig Aufregung wecken dürfende Angelegenheit.
Sonic Youth leeren seit einiger Zeit gewissenhaft ihre Archive, überwiegend via Bandcamp. Die auch physisch veröffentlichte Compilation In/Out/In versammelt nun fünf in den Jahren 2000 bis 2010 aufgenommene Fundstücke.










