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Sanftmütige Melodien schimmern hinter der unnachahmlich melancholischen Stimme, und dezente Electro-Nuancen mit feinem Brit-Soulanstrich umgarnen freischwebende Ethno-Tendenzen: Damon Albarn hat das so von ihm zu erwartende Popalbum aufgenommen. Das ist ohne große Überraschungen so vorhersehbar wie atemberaubend schön.
3x3 Reviews im Kompaktformat: Behemoth - 'The Satanist' | Mac DeMarco - 'Salad Days' | Jonny Greenwood / Bryce Dessner - 'St. Carolyn by the Sea' / 'Suite From There Will Be Blood' | Kevin Drew - 'Darlings' | Guided by Voices - 'Motivational Jumpsuit' | The Hotelier - 'Home, Like No Place is There' | Kaiser Chiefs - 'Education, Education, Education & War' | The Used - 'Imaginary Enemy' | Wolves Like Us - 'Black Soul Choir' |
Wo sein alter Spezi Kurt Vile letztes Jahr mit 'Waking on a Pretty Daze' ordentlich vorgelegt hat setzt The War on Drugs Mastermind Adam Granduciel sogar noch einen drauf: das im Gesamten beste Album seiner Band bisher ist ein Bob Dylan meets Bruce Springsteen-Traum sondergleichen.
Sofort lieben muss man am achten Studioalbum von Gallon Drunk die fantastische Clouds Hill-Produktion von Johann Scheerer - 'The Soul of the Hour' hat einen schlicht umwerfenden Sounds. Mit dem Rest lassen sich James Johnston und Co. genüsslich Zeit, wie sie ihren räudigen Rock über 44 Minuten geradezu extatisch an schamanenhafter Psychedelik aufreiben und wachsen lassen.
Schon im Press-Release für ihr neues Album zeigten sich Scraps of Tape enorm selbstsicher und warfen mit verschiedensten Superlativen [one of the very best Sweden has to offer / melodies to kill for / ridiculously awesome rock music] um sich - gewagte Ansagen, über die sich definitiv streiten lässt.
Vergangene Woche traf sich heavypop.at mit Thomas David, dem aktuellen Gewinner von "Die Große Chance" zum Interview. Der Jungstar des ORF verspätete sich zwar, der Zeitplan wäre aber wahrscheinlich ohnehin in Gefahr gewesen - denn der sympathische Singer/Songwriter redet sehr gerne über alles was ihn beschäftigt. So beginnt das Gespräch bereits am gemeinsamen Fußweg zum eigentlichen Interviewort und dauert auch nach Stoppen des Aufnahmegeräts noch mindestens eine halbe Stunde an. Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen in Castingshows aber auch in der "normalen" Berufswelt gesprochen und natürlich über sein aktuelles Album '[amazon_link id="B00GMX0SII" target="_blank" ]Able[/amazon_link]', das in Österreich bereits Goldstatus erlangt hat.
Der Wirkungsverlauf von 'Close to the Glass' ist jenem des auch schon 6 Jahre alten 'The Devil, You + Me' nicht so unähnlich: zuerst ist da die Enttäuschung. Weil The Notwist sich auf ewig an 'Neon Golden' messen lassen müssen - und zum zweiten Mal daran scheitern. Doch dann beginnt auch das achte Studioalbum aus den absurden Erwartungshaltungen (zusätzlich geschürt durch dieentschleunigten Veröffentlichungspraxis mit Ereignischarakter) im Schatten ihres Meisterwerks zu wachsen. Im aktuellen Fall sogar zum verspieltesten Album der Weilheimer seit Ewigkeiten.
Kevin Devine is currently touring across Europe - without the Goddamn Band, but with songs from his most recent two studio records 'Bubblegum' and 'Bulldozer'. Right before the concert at the B72 in Vienna he speaks about his his experiences with crowdfunding, future plans and the music industry among other things.
Seit dem letzten Album 'Dreamhouse' vor knapp vier Jahren hat sich bei Tides of Man viel getan. Daniel Miller ist als neuer Gitarrist zur Band gestoßen, Sänger Tilian Pearson hat die Band verlassen, singt nun bei Dance Gavin Dance und hat auch noch sein Soloprojekt Tilian am Start. Währenddessen haben Tides of Man gefühlte Ewigkeiten vergeblich nach einem adäquaten Ersatz gesucht, nur um am Ende zu dem Schluss zu kommen, dass ein neuer Sänger vielleicht gar nicht die richtige Lösung ist. Auf 'Young and Courageous' nehmen Tides of Man etwas Wind aus den Segeln des immerzu vorwärtstreibenden Luftschiffs 'Dreamhouse' und finden sich dabei ganz und gar im Post-Rock wieder.
Vorschnell werden Woods of Desolation mit ihrem dritten Album im Jahr nach dem triumphalen 'Sunbather' wohl als erste Generation der Epigonen in der "Post-Deafheaven-Metal-Welt" verankert werden, dabei ist der Sachverhalt wenn überhaupt mutmaßlich wohl genau entgegengesetzt einzuordnen. So oder so: mit 'As the Stars' hat der Black Metal 2014 sein erstes Highlight serviert bekommen.










