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Während das Doom-Duo Keeper seit ihrer fantastischen 2015er-Pestbeule The Space Between Your Teeth auf neues Material warten lässt, tobt sich deren eine Hälfte Jacob Lee nicht mehr nur mit Skull Incision oder ¯\_(ツ)_/¯ aus, sondern legt im Verbund mit Graves Among the Roots nun auch die erste EP von Elder Devil vor.
Allround-Künstler Jacob Bannon serviert als Companion-Piece zu seinem Bilderband Dunedevil den gleichnamigen Soundtrack, musikalisch zudem den reduzierteren Nachsatz zum erst vor wenigen Wear Your Wounds-Debüt WYW.
Nach dem Sommer seines Lebens hat Sergio Pizzorno großes vor: die Festival-Zuverlässigkeiten von Kasabian aus der effektschweren elektronischeren Fängen von 48:13 zu befreien und mit der Rückkehr zu einer simplen Gitarrenplatte nicht nur seinem Frontman, sondern gleich ganz England ein wenig gute Laune einzuimpfen. Dafür geht er auf For Crying Out Loud bisweilen auch kuriose Wege.
Die Ausrichtung von WYW wurde bereits mit dem Split-Beitrag Adrift in You adäquat vorgegeben: Jacob Bannon setzt mit einer Allstar-Band im Rücken unter dem Solo-Banner Wear Your Wounds die Freiheiten fort, die er sich Mitte der 90er noch mit Supermachiner genommen hatte.
Darkest Hour kurbeln den Agressivitätslevel wieder nach oben und korrigieren den Irrtum, den der maue Vorgänger darstellte: Godless Prophets & The Migrant Flora ist der erhoffte Schritt zurück zu alten Stärken und knüppelt sich zum Anschluss an die Bandphase rund um das brillante The Undoing Ruin.
Mit ...And We Explode haben Black Map ihren Sound abseits der Stammbands von Mark Engles, Ben Flanagan und Chris Robyn im 90er-affinen Rock gefunden. Nun erkunden sie diesen auf In Droves noch weitreichender und ausführlicher. Und gönnen sich mit größerem Label im Rücken sogar phasenweise deutlichere Anknüpfungspunkte zur Basis von Dredg, Far und The Trophy Fire.
James Mercer beweist mit Heartworms einmal mehr, dass die so eingängigen wie bescheidenen Melodien anstandslos aus ihm herauspurzeln. Leider allerdings auch, warum diese Gabe ohne die Leichtigkeit der The Shins-Frühphase und zudem falschen Sound-Outfit trotzdem zu wenig wert ist.
Nachdem es 2016 veröffentlichungstechnisch eher ruhig um die Grind-Grenzgänger von Cloud Rat war, soll sich dies in den kommenden Monaten drastisch ändern: Den Beginn einer ausfpührlichen Split-Staffette macht dabei die Kooperation mit den UK-Kollegen von Moloch, die zudem einmal mehr demonstriert, dass Cloud Rat Experimente in der Kampfzonenerweiterung besser beherrschen, als ein Gros des Genres.
Nach dem durchaus vielversprechenden Thrash-Jahr 2016 geben sich die Senkrechtstarter von Power Trip mit ihrem Zweitwerk wie zu erwarten keinerlei Blöße: Nightmare Logic meldet sich als erster Genre-Darling 2017 an.
Bilderbuch zelebrieren, reflektieren und fragmentieren den All Inclusive-Club des Lebens auf Magic Life mit einer geradezu selbstverständlichen Eigenwilligkeit, feiern ihren eklektisch-überspitzten Trademark-Sound aber vor allem deutlich entspannter und demonstrativ sperriger, als auf der durch die Decke gehenden Hitschleuder Schick Schock.










