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Tyler Childers – Purgatory

Tyler Childers – Purgatory

von am 24. August 2017 in Album

Tyler Childers wandert mit belebten Countrysongs im Rücken durch sein persönliches Purgatory auf Erden. Und legt in der immer wieder schneidenden Schere aus Form und Inhalt damit durchaus das Genre-Schmankerl vor, das die Spatzen von den Dächern herbeigepfiffen haben.

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Me and That Man – Songs Of Love And Death

Me and That Man – Songs Of Love And Death

von am 19. März 2017 in Album

Drei Jahre nach The Satanist lebt Behemoth-Frontmann Adam Nergal Darski  (ohne Corpsepaint, aber dafür) im Verbund mit Singer-Songwriter John Porter als Me and That seine Vorliebe für das Spannungsfeld zwischen düsterem Americana, romantisierenden Goth-Ansätzen und bluesrockendem Dark-Folk aus. Alleine der adäquate Tribut im Titel darf deswegen als deutlicher Verweis verstanden werden: Songs Of Love And Death ist eine zutiefst eklektische Verneigung vor der Mystik und Folklore der amerikanischen Musikkultur geworden.

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Chavez – Cockfighters

Chavez – Cockfighters

von am 17. Januar 2017 in EP

Unglaublich aber wahr: Chavez haben sich offiziell nie getrennt, seit vor knapp 20 Jahren ihr zweites Studioalbum [amazon_link id="B0000036W6" target="_blank" ]Ride the Fader[/amazon_link] (und bis dato auch aktuellstes Lebenszeichen) veröffentlicht wurde und die ewige Nischensensation um Matt Sweeney danach in der Versenkung verschwand. Cockfighters wird an dem damals zementierten Status Quo der Band zwar wenig ändern, macht aber definitiv Lust auf mehr.

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Dexys – Let The Record Show: Dexys Do Irish And Country Soul

Dexys – Let The Record Show: Dexys Do Irish And Country Soul

von am 16. Juni 2016 in Album, Sonstiges

Soll einer den zeitlosen Stilfuchs Kevin Rowland verstehend: Nach dem gefeierten Comeback mittels des tollen One Day I'm Going to Soar lässt er seine Dexys (Mindnight Runners) auf Let The Record Show: Dexys Do Irish And Country Soul nun folgerichtig ein gut gemeintes, aber kaum notwendige Coveralbum einspielen.

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Bob Dylan – Shadows in the Night

Bob Dylan – Shadows in the Night

von am 10. Februar 2015 in Album

"Comparing me with Frank Sinatra? You must be joking. To be mentioned in the same breath as him must be some sort of high compliment. As far as touching him goes, nobody touches him. Not me or anyone else." schwärmt Dylan über Ol’ Blue Eyes. 'Shadows in the Night' ist folgerichtig eine regelrecht demütige Verneigung vor der Frühphase Sinatras geworden.

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U2 – Songs of Innocence

U2 – Songs of Innocence

von am 13. September 2014 in Album

Bei dem Brimborium rund um den Apple-Veröffentlichungs-Coup geraten die 49 dahinterstehenden Minuten Musik von 'Songs of Innocence' beinahe ins Abseits. Vielleicht zwangsläufig: das 13. Studioalbum der irischen Stadionmaschine ist durchaus gefälliger und zweckmäßiger, letztendlich aber vor allem egaler Arenarock.

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Wovenhand – Refractory Obdurate

Wovenhand – Refractory Obdurate

von am 28. April 2014 in Album

David Eugene Edwards erhöht den Druck kontinuierlich und nähert die Studioband Wovenhand über 10 Songmonolithen noch näher an deren wuchtiger Live-inkarnation an: so gewaltig wie polarisierend.

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The Gaslight Anthem – The B-Sides

The Gaslight Anthem – The B-Sides

von am 29. Januar 2014 in Compilation

Nett, aber kaum lebensnotwendig: die nicht gerade für ihre spektakulären B-Seiten bekannten The Gaslight Anthem versammeln beinahe alle B-Seiten ihrer Side One Dummy Jahre.

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Mavis Staples – One True Vine

Mavis Staples – One True Vine

von am 28. Juni 2013 in Album

Johnny Cash hatte Rick Rubin. Bob Dylan setzt auf sein Alter Ego Jack Frost. Und Tom Jones auf Ethan Jones. Denn hat man den kongenialen Produzenten fürs eigene Alterswerk erst einmal gefunden, hält man an diesem für gewöhnlich fest.

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Black Sabbath – 13

Black Sabbath – 13

von am 17. Juni 2013 in Album

Von wegen Relevanz, Krankheit und Senilität: Black Sabbath sind 18 Jahre nach dem letzten Studioalbum näher dran an der Originalbesetzung als jemals sonst seit dem 1983er Ozzy-losen 'Born Again' - 'Reunion' von 1998 mal außen vor.  Weil mit Bill Ward zwar (inzwischen) (wieder einmal) niemand kann (oder will) sprang kurzerhand Rage Against The Machine- und Audioslave-Trommelvieh Brad Wilks an der Schießbude zu Hilfe, während sich Black Sabbath mit Rick Rubin im Studio trafen um einen klassischen Black Sabbath-Brocken aus den gar nicht so steifen Hüften zu rocken.

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