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Stets für ein grandioses Lineup bürgend, sorgt der Freitag des Autumn Leaves 2023 mit Ben Caplan, Okkervil River-Kopf Will Sheff und den Magnetic Fields für ein besonders hochkarätiges Schmankerl der Festival-Geschichte.
Oral: Björk und Rosalía engagieren sich mit orchestralem Art Pop auf einem verspultem Downtempo-Raggaeton-Groove zum Protest gegen norwegische Massen-Lachszucht in Island.
Was für ein Fanpleaser - doch leider wurden diese (in physischer Form auf 3000 Stück limitiert aufgelegten) 5 Unreleased Songs nur Rough Trade-Käufern von Sufjan Stevens aktuellem Studioalbum Javelin spendiert.
Da klauen Big Thief doch ihrem derzeit eigentlich wieder seine Solo-Karriere forcierenden Gitarristen Buck Meek mittels des famosen Single-Doppels aus Vampire Empire und Born For Loving You kurzerhand das Spotlight!
Vertraut und zuverlässig, im besten Sinne. Aber mehr noch: Sechs Jahre nach ihrem selbstbetitelten Comeback erfinden sich die Shoegaze-Veteranen Slowdive für Everything is Alive doch ein kleines Stück weit neu.
. Gif From God zählen neben Kollegen wie SeeYouSpaceCowboy zu den Senkrechtstartern der jüngeren Welle an „Sasscore"-Renaissance-Bands mit dem Momentum auf ihrer Seite. Für die EP Digital Red haben sie sich dennoch relativ lange Zeit gelassen.
Bei Danko Jones bleibt freilich alles beim Alten. Doch die Pause rund um die Pandemie hat die Batterien des Power Trios nach einer durchschnittlichen Karrierephase offenbar (zumindest) mittelfristig aufgeladen und sorgt für einen motivierten Hunger in den Electric Sounds.
Sie wollen sie lauteste Band sein, die je auf dem Festival gespielt habe, posaunen Motörhead hinaus - und lassen der Ansage schweißtreibende Taten folgen - die Nachlassverwaltung von Lemmy und Clude Nobbs holen den Mitschnitt We Play Rock 'N' Roll: Live at Montreux Jazz Festival '07 endlich ganz offiziell aus den Archiven.
Sarah Rose Janko (Dawn Riding) und Tony Molina (Ovens) schütten auf In The Store, dem Debütalbum ihrer Kooperation als The Lost Days, zehn liebenswert unspektakuläre Indie/Folk/Pop-DIY-Ohrwürmer in knapp dreizehn Minuten aus den Handgelenken.
Absoluter Noiserock-Legenden-Besuch am Second Floor der Grazer Postgarage: Chris Spencer prügelt sich mit den neuformierten, 2021 wiedergeborenen Unsane an der Mur durch eine nahezu atemlose, ruppige, dreckige, groovende Early Cuts-Setliste.