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Wer auf Rock’n’Roll im Stil von Black Sabbath und Pentagram steht und diesen in Studio ähnlicher Perfektion live serviert bekommen möchte, kommt um dieses Album nicht herum. Die Berliner Formation Kadavar traut sich hiermit ihre grandiosen Live-Auftritte einem Publikum zugänglich zu machen, das entweder schon lange auf eine solche Aufnahme gewartet hat (Personen, die schon das Glück hatten die behaarte Truppe spielen zu sehen) oder bisher einfach noch nicht die Chance hatte, die Live-Qualität der Band zu erleben. Sie beweisen hiermit, dass auch nach Neubesetzung des Bassisten (Phillip „Mammut“ Lippitz stieg 2013 aus und wurde durch Simon „Dragon“ Bouteloup ersetzt), alles so weiter gehen kann, wie gehabt.
Auch wenn die in Brooklyn beheimateten Whatever-Rocker es mit ihrer slackerhafter Ausstrahlung und schnoddrig-schief aus den Ärmeln geschüttelten Songs gut kaschieren: Parquet Courts werden auf 'Sunbathing Animal' tatsächlich erwachsen(er).
'ASTPAI love to be busy and they’re busy with what they love.' Davon zeugt auch dieses Jahr wieder der volle Terminkalender der Band. Doch von nichts, kommt nichts! Die Jungs aus Wiener Neustadt haben sich ihren Status als eine der wichtigsten und besten Punkbands der österreichischen DIY-Szene hart erarbeitet.
Nach zahlreichen EP-Veröffentlichung seit ihrer Gründung 2009 haben die Goodtime Boys aus Cardiff/Southampton/Brighton genau genommen ja bereits viel zu viele Kerben im Bettpfosten, um tatsächlich noch als Newcomer im modernen Hardcore-Schwimmbecken durchgehen zu dürfen.
Jack White, der kürzlich von Dan Auerbach, als dem "Arschloch, das mich kopiert“, sprach, bedient sich für 'Lazaretto' zum zweiten Mal im Alleingang verschiedenster Musikgenres und bleibt dabei doch ganz bei seinen altbekannten Leisten. Er mag vielleicht einer der "brillantesten Kopisten des zeitgenössischen Rocks“ sein, allerdings bleibt er (wie 'Blunderbuss' bereits bewies) ziemlich eintönig. Im Großen und Ganzen kann man sagen: wo Jack White draufsteht, ist derselbe auch drinnen.
Nach dem beruhigteren Durchatmen auf 'In and Out of Youth and Lightness' verheiraten Young Widows ihren fiebrigen Noiserock umso heavier mit der Aggressivität des Post-Hardcore zu einer träge walzenden Melange, die nur im Titel Platz für Humor findet: 'Easy Pain'? - von wegen!
Zwei der aktuell heißesten Genre-Aktien spannen eine bestialisch gute, bedrohlich finstere Allianz zwischen den USA und Tschechien in Sachen Screamo-infiziertem Post-Black Metal.
Ben Frost hat im Kongo Mittel und Wege gefunden seinen experimentellen Elektronikgebilden ihre Menschlichkeit nahezu restlos auszutreiben und dabei dennoch eine neue Körperlichkeit zu verleihen.
Unter anderen mit: Crocodiles, Chuck Ragan, Paper Arms, Against Me!, Damien Jurado, Letlive. und Pearl Jam.
Zelebrierter Electro-Eklektizismus im PPC als imposante Leistungssteigerung: der in Wien beheimatete Brite SOHN ringt seinen breitenwirksamen Songs im Livegewand ein beachtliches Mehr an Wirkungskraft ab.










![SOHN, Garden City Movement [30.05.2014 PPC, Graz] SOHN, Garden City Movement [30.05.2014 PPC, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2014/05/SOHN-Live-e1401535337484.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)