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Die unfehlbare, göttliche Institution Melvins feiert ihr 40 jähriges Jubiläum - unter anderem auch mit einer Neuaufnahme der ersten EP Six Songs unter dem Banner The Devil You Knew, The Devil You Know.
Better Lovers klingen auf God Made Me an Animal - mehr noch, als es die Vorabsingle 30 Under 13 ankündigte - „nur“, als hätte sich Greg Puciato eben vor 3/5 der Konkursmasse von Every Time I Die gestellt, um B-Seiten der Band zu prägen. Das geht aber absolut in Ordnung.
Sechs Jahre sind seit Woodstock vergangen - und damit tatsächlich mehr Zeit, als Portugal. The Man für ihre ersten sechs Studioalben benötigten - doch hört man das dem nonchalanten Chris Black Changed My Life eigentlich nicht an.
Nach dem schon sehr feinen You Are Yesterday's Sweetheart legt Roaming in Limbo mit dem ebenso aufbrausenden wie in sich gehenden Molotov Man eine sogar noch bessere Single nach.
Hat die Emoviolence/ Screamo-Institution Jeromes Dream mit The Gray Inbetween womöglich tatsächlich doch noch das Album aufgenommen, auf das man seit ihrem ikonischen Debüt Seeing Means More Than Safety gewartet hat?
Die Kooperation Stygian Bought Vol. I war der nötige Schritt zur Seite, um Luft zu holen und Anlauf zu nehmen. Schließlich denken Bell Witch Future's Shadow, das Nachfolge-Projekt ihres genrefeiernden (und nebenbei auch in ästhetischer Hinsicht eine neue Metal-Zeitrechnung einleitenden) Doom-Meisterwerks Mirror Reaper, schon mit dessen ersten Teil - The Clandestine Gate - in einem noch größeren Rahmen.
Morgan Wallen mag man in hiesigen Gefilden wohl vor allem aus dem Feuilleton kennen, weil er mal keine „Gedanken an Rassismus verschwendet“ oder zu besoffen stimmlich angeschlagen ist, um Konzerte zu spielen. In den USA ist er aber ein absoluter Megastar - der mit seinem dritten Studioalbum One Thing at a Time verkaufstechnisch sogar Metallica aussticht.
Drei Jahre nach dem Comeback Awake in the Brain Chamber stellen Brandon Curtis, Josh Garza und Phil Karnats doch noch den eigentlich in die Mottenkiste gewanderten Schwanengesang The Moth, the Lizard, and the Secret Machines doch noch fertig.
Ein zugemauerter und in Vergessenheit geratener Tunnel als Sinnbild für Lana der Reys eigene Findungsphase, zwischen Familien-Planung, -Treffen und -Therapie, zwischen Selbstreferenzen und Assimilationen, zwischen neuen Perspektiven und Basis-Triumphen. Also: Did You Know That There's a Tunnel Under Ocean Blvd?
Erst die Zukunft wird freilich zeigen, ob The Valley of Vision noch etwas vage ein neues Kapitel in der Geschichte von Manchester Orchestra zu öffnen beginnt, oder ob wir es mit „nur“ mit einer Übergangs-Übung zwischen den Hauptwerken zu tun haben.










