Suche nach: r. ring
'The Odds' sagt mit den Mitteln des Folk noch fromvollendeter als all seine Vorgänger ja zum "Post-Post-Hardcore". The Evens reklamieren hiermit endgültig einen Platz in der Reihe der rundum erhabenen Ian MacKaye-Bands für sich.
Was passiert, wenn Hardcore-Legenden nur bedingt daran interessiert sind, ihr eigenes musikalisches Erbe zu verwalten, zeigt das zweite Bad Brains-Album nach dem "Comeback" 2007: dann überschneiden sich Stärken von einst mit dem Befinden von heute, dem Wahnsinn von Immer schon - und machen das enttäuschende 'Built a Nation' nahezu vergessen.
Diese Woche u.a. mit Konzerten von Lambchop, The Casualities, Zechs Marquise und Gravenhurst.
Lass diese Platte bis zu einer willkürlich gewählten Stelle laufen, drücke auf Pause und versuche zu erraten, beim wievielten Song du gerade stehst. Praktisch unmöglich. Oder: die heiß gehandelten Hardcore-Jungspunde Code Orange Kids haben für ihr Debütalbum Deathwish Records als Label im Rücken und eine gnadenlose Kurt Ballou-Produktion im Anschlag. Womit über die hohen Qualitäts-Standards auf 'Love is Love // Return to Dust' bereits alles gesagt sein sollte.
Man muss den Albumtitel nicht verstehen, um zu wissen, was man serviert bekommt: echte Überraschungen bleiben auf dem siebten Deftones-Langspieler zwar aus - ein schwaches Album werden die Kalifornier in diesem Leben aber wohl auch nicht mehr zustande bringen.
Nein, 'King Animal' ist - natürlich - kein neues 'Badmotorfinger' oder 'Superunknown' geworden. Es ist aber ein überraschend fulminantes, der Historie der Grunge-Legende gerecht werdendes Comeback, dass in dieser Konsequenz wohl kaum mehr jemand Chris Cornell und Co. wirklich zugetraut hätte.
Das PPC umfunktioniert als Zeitmaschine: zurück in ein Jahrzehnt, als Therapy? kurz vor der Weltherrschaft standen und 'Troublegum' der heißeste Scheiß überhaupt war. Im Jetzt goutiert man umso zufriedener, dass das drumherum seit den 90ern mit den Evergreens durchaus standhalten kann.
"This split album is a juxtaposition of styles from the same mindset. One story told two ways." Das lange vorbereitete Gipfeltreffen zwischen Englands übersehendstem Singer-Songwriter und Japans Königen zwischen allem, was von Doom über Drone bis 'Heavy Rock' möglich ist, ist beinahe der erwartete Geniestreich geworden.
Straight Outtta Compton schießt der früh formvollendete Dr. Dre-Ziehsohn und Hip-Hop-Senkrechtstarter Kendrick Lamar ungebremst in die Hype-Umlaufbahn. Keineswegs zu Unrecht - dabei ist das eigentliche Highlight auf dessen mehr oder minder Debütalbum 'Good Kid, M.A.A.D City': die fulminante, vielschichtige Produktion.







![Therapy? [06.11.2012 PPC, Graz] Therapy? [06.11.2012 PPC, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/11/Therapy-Live-1-e1352289580720.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)

