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Sermon of Flames müssen sich auf I Have Seen the Light, and It Was Repulsive für prägnante Songtitel und einen stilistischen Spagat samt genüsslich verinnerlichtem Dehnungsschmerz nicht verbiegen.
“I can’t ask to move the mountain/ So just give me the strength to climb.” beschwört Charley Crockett auf Music City USA das Objekt seiner Begierde. Dabei muss er sowieso nicht befürchten, dass sein Tatendrang ohne Hilfe von außen ungestillt bliebe.
Natalie Imbruglia musste für das Quasi-Comeback Firebird erst eine hartnäckige Schreibblockade überwinden, um sechs Jahre nach Male ihr erstes Studioalbum mit Originalmaterial seit 2009 zustande zu bringen.
Lamp of Murmuur ist auch 2021 besonders produktiv: Neben der Compilation Remnants of a Bewildered Ache sowie der Dai-ichi-Split Virgin Womb of Eternal Black Terror erscheint wenige Stunden nach Submission and Slavery noch der Trabant Punishment and Devotion.
Submission and Slavery beginnt mit einem Sisters of Mercy-Tribut als Plattencover und endet mit einem Christian Death-Song. Dazwischen bringt Lamp of Murmuur seinem melodischen Black Metal nicht nur die Tugenden des Goth bei.
Love Nobody bietet nicht den originellsten Sound oder das eigenwilligste Songwriting, macht seine Sache aber so kompetent und gefühlvoll: Jenn Champion tanzt mit den Oyster Kids durch die Synthpop-Melancholie der 80er.
Drei Jahre nach Combat Sports veröffentlichen The Vaccines ihr durch Covid länger als gedacht hinausgezögertes fünftes Studioalbum Back in Love City - ein eskapistisches Konzeptwerk über eine utopische, Gefühle als revitalisierende Währung Stadt nach dem Vorbild von Los Angeles und Co.
Das wäre gerne die ABBA-Perspektive auf Lifeblood, Send Away the Tigers oder Postcards of a Young Man: Die Manic Street Preachers suhlen sich auf The Ultra Vivid Lament jedoch mit zuverlässigem Piano-Rock in einem anhaltenden, wenngleich diesmal etwas schmeichelhafter als zuletzt ausgefallenem Formtief.
Big Thief legen nach dem Doppel Little Things / Sparrow mit Certainty abermals ein wunderbares Kleinod vor, "written and recorded directly to 4-track during a three-day power outage while recording at Sam Evian’s Flying Cloud Studios.“
Mit seinen dritten Album in fünf Jahren erweitert David Duchovny seine Diskografie nicht nur rascher, als so mancher auf die Profession in der Musikbranche abonnierten Kollegen - Gestureland markiert auch qualitativ einen eklatanten Wachstumsprozess für den 61 jährigen.










