Suche nach: r. ring
Was für eine unwahrscheinliche Konstellation mit maximal desorientierten Ergebnis: Elektro-Produzent Danny L Harle hat sich für die Single Nocebo unter dem Banner Alto Arc mit George Clarke (Deafheaven), Trayer Tryon (Hundred Waters) und Make Up-Künstlerin Isamaya Ffrench zusammengetan.
Sieben satte Jahre nach der ersten EP In Spring (und vier nach Fantasy Violence) sind LoFi-Noiserock und fuzzy Shoegaze für den Polen Anatol (oder doch Jakub?) Malinowski auf dem Debütalbum Ana die Startrampe.
Avantgarde Metal, Zeuhl, Prog und atmosphärischer Sludge Rock: Holoceno, das erste Album der 2012 gegründeten brasilianischen Band Papangu, macht kein Geheimnisse daraus, warum sieben Jahre an ihm gearbeitet wurde.
Soul Glo haben es eilig: Nur knapp sechs Monate nach Teil 1 steht bereits DisNigga, Vol. 2 am Plan. Besser noch: Das Quartett aus Philadelphia münzt diese aktuelle Getriebenheit auch zu einer von ihnen selten so konsequent destillierten Zielsicherheit um.
Jack Antonoff ist als Produzent ein Glücksfall und Katalysator für den zeitaktuellen Pop. Als Songwriter bleibt er jedoch bestenfalls okayer Durchschnitt, wie auch Take the Sadness Out of Saturday Night demonstriert.
Neun Jahre nach Undisputed (und knapp einen Monat nach dem Ableben von DMX) kann man Exodus erstaunlich wohlwollend begegnen, weil es im Gegensatz zu so vielen posthumen Alben kein vollständiges Desaster geworden ist.
Einmal modifizieren Big Thief ihren unfehlbaren Indie Folk markant, einmal pflegen sie ihn entlang bekannter Tugenden: Die Band aus Brooklyn hat mit dem experimentellen Little Things und dem intimen Kleinod Sparrow zwei neue Songs auf Lager.
Songs from the Internet, oder: Jordan "Gwarsenio Hall" Olds covert mit Ben Koller (Converge etc.), Stephen Brodsky (Cave In, Mutoid Man, etc.), Sascha Dunable (Intronaut) und Mlny Parsonz (Royal Thunder) Keshas Bastards, Ace Of Spades von Motörhead sowie Believe von Cher.
Portal haben kurzerhand zwei Alben auf einmal veröffentlicht: Das unangekündigten Hagbulbia war wahlweise mit limitiertem Ouija-Bord um über hundert Münzen zu erstehen, ist aber auch in der regulären Version bitte nicht simultan zu Avow zu hören.
Klassisch, zeitlos - aber dabei halt (vor allem auch durch die komplett bisslose, ohne intensive Leidenschaft auskommende Produktion von Butch Walker) leider auch immer ein bisschen arg egal: Jakob Dylan reaktiviert mit Exit Wounds nach knapp einem Jahrzehnt seine Wallflowers.










