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Ryley Walker zelebriert auf Course in Fable ein neues Selbstbewusstsein - vor allem als Sänger, aber auch als Leithammel einer progressiv eingestellten 70s-Folk-Gang jenseits der offenkundigen Einflüsse.
Wenn eine Band eigentlich seit eigentlich jeher, im Falle von BIG|BRAVE spätestens aber seit dem Zweitwerk Au De La, derart angekommen ist, ist es natürlich hochgradig paradox, wenn sich ein Album wie Vital doch auch gewissermaßen wie eine Selbstfindungsphase anfühlt.
Ein Jahr nach dem geschichtsträchtigen Mitschnitt aus dem Jahr 1974 legt Bryan Ferry ein aktueller aufgenommenes Konzertalbum aus der selben Location vor: Live at the Royal Albert Hall 2020.
Erst lässt sich Wintherr knapp zwei Dekaden Zeit, um mit Im Wald das offizielle Debütalbum von Paysage d'Hiver vorzulegen, nun geht es Schlag auf Schlag: Geister ist nur knapp zehn Monate später die bisher wohl zugänglichste Veröffentlichung des Schweizers.
Das erstes Album von Cameron McBride unter seiner 90er-Alternative Rock-Spielwiese Bleach Wave kann die hohen Erwartungshaltungen, die eine Reihe hochinfektiöser Kurzformate über die vergangenen Jahre etablierte, leider nicht vollends stemmen. Das macht East Jesus jedoch noch lange zu keiner wirklichen Enttäuschung.
Mit ihrem (nominellen) Zweitwerk Backwater sind Fuoco Fatuo aus Varese in der Lombardei im Doom-Wahnsinnsjahr 2017 rückblickend etwas undankbar abseits der breiten Wahrnehmung vegetiert. Vielleicht ist der Nachfolger Obsidian Katabasis auch deswegen ein derart trostloser Akt des destruktiven Fatalismus geworden.
Winter Kneale positioniert sich mit der 27 minütigen (selbstverständlich nur einen Song umfassenden) Debüt EP The Warmth of the Sun Can No Longer Thaw the Ice From My Bones von Nameless Grave zwischen gelungenem Epigonentum und einer Potential zeigenden Talentprobe in den deprimierend schönen Untiefen des Funeral Doom.
The Five Stages of Grieve als instrumentale Ambient-Odyssee: Meditations ist der erste Part der letztendlich 49 Songs umfassend werdenden, fünfteiligen Albenserie Convocations, auf der Sufjan Stevens den Tod seines leiblichen Vaters musikalisch verarbeitet.
Herrlich catchy auftretender Blackened Thrash Metal zwischen Hellripper, Enforced und einem Quäntchen Motörhead: Demiser aus South Carolina legen drei Jahre nach ihrer Debüt-Ep Surrender to Sin mit Through the Gate Eternal ein Album von immensem Unterhaltungswert vor.
Nick Rennis kuratiert für den karitativen Zweck Ô: A Tribute Compilation to Ô Paon and Geneviève Castrée - eine Verneigung vor der vor fünf Jahren verstorbenen kanadischen Künstlerin mit teils doch überraschenden Gästen.










