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Wie klingen die beiden aktuellen mikrotonalen Abenteuer K.G. (2020) und das diesjährig nachgefolgte L.W. wohl auf der Bühne? Eine Frage, die man in hiesigen Breitengraden wohl vorerst exklusiv durch Live in Melbourne '21 beantworten können wird.
Seit seinem von ihm bis heute unerreicht geblieben Solodebüt Hellbilly Deluxe ist die Diskografie von Rob Zombie eine Abwärtsspirale mit flachem Gefälle und sporadischen Lichtblicken. The Lunar Injection Kool Aid Eclipse Conspiracy gehört insofern überraschend zu letzterer Kategorie.
Elasticity versammelt fünf typisch zerschossene, hymnisch strebende Songs, die Serj Tankian eigentlich für ein Comebackalbum von System of a Down erdacht hatte. Geworden ist daraus nichts - was womöglich besser so ist.
Auch auf Live at Freak Valley, ihrem mittlerweile dritten offiziellen Konzertmitschnitt, fallen Conan nicht aus der Rolle der Caveman Battle Doomer, den sich die Briten über fünf Studioalben erkämpft haben.
Eine Bestätigung der Theorie hätte es so vielleicht nicht unbedingt benötigt, aber dank A History of Nomadic Behavior besteht nun zumindest Gewissheit: Selbst ein schwaches Eyehategod-Album kann eindeutig immer noch mehr, als ein Gros der rechtlichen Mitstreiter im Sludge-Morast.
Ein minimalistischen Herantasten an Singer-Songwriter-Kleinode und stimmungsvollen Contemporary Folk: Die Australierin Indigo Sparke hat nach nach langer Vorlaufzeit mit prominenter Szene-Unterstützung ihr Debütalbum Echo aufgenommen.
Nach ihrer kurzformatigen Songsammlung 2019 widmet sich Lucy Dacus weiteren Altlasten: Mit der Standalone-Single Thumbs erscheint ein veritabler Live-Fanfavorit nun endlich als Studioversion.
Fünf Jahre nach Lioness (und einem einhergehenden Madrugada-Revival) bringt Sivert Høyem seine Solokarriere wieder in Schwung: Roses of Neurosis zeigt den kammermusikalisch ausgeleuchteten Sophisti-Pop-Rock des Norwegers in unterschiedlichen Auslagen, stets auf einer zeitlos-zuverlässigen Basis.
Was für eine Kür: Ad Nauseam spielen auf Imperative Imperceptible Impulse die progressiven Schmerzgrenzen auslotenden Avantgarde Tech Death Metal, vollgepackt mit existentialistischer Extravaganz und unorthodox-bizarrer Atonalität nahe der diffusen Ideallinie.
Indie Folk und zurückgenommene Singer Song-Kleinode, wie Self Serenade ihn vorweggenommen hat: Hayley Williams verpasst Flowers for Vases / Descansos ästhetisch eine klare Linie, findet inhaltlich unkonkret aber nicht in die Spur.









