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Als Ganzes war Tag 2 weniger stringent und begeisternd, als der fulminante Start in die vier Berlin-Shows von Radiohead, hatte dafür aber subjektiv noch mehr einzelne Lieblingssongs zu bieten.
Die vielerorts als Farewell gedeutete erste Tour seit sieben Jahren ist ein triumphales Comeback, auch am ersten Tag der vier Berlin-Konzerten: Radiohead frischen die Erinnerung daran auf, dass sie immer noch die beste Band der Welt sind.
Was nicht nur durch den Fokus auf die ein enormes Tempo vorlegenden The Smile bis vor kurzem noch wie reines Wunschdenken anmutete, zumal die ersten Gerüchte über eine potentielle Comeback-Tour doch haltlos zu verblassen schienen, ist nach einem frustrierenden Ticketkauf-Szenarium im Oktober plötzlich doch Wirklichkeit geworden: Erstmals seit 7 Jahren stehen Radiohead wieder auf der Bühne.
Das Gerücht einer unmittelbar bevorstehenden Tour scheint sich vier Monate vor Jahresende nicht mehr zu bewahrheiten. Stattdessen blicken Radiohead mit der Zusammenstellung Hail to the Thief (Live Recordings 2003-2009) auf ihre wohl letzte wirklich rockige Phase zurück.
Kid A und Amnesiac waren schon immer bei der Geburt getrennte zweieiige Zwillinge. Nun erleben die beiden Radiohead-Alben als KID A MNESIA zum (mehr oder minder) zwanzigjährigen Jubiläum die Reunion.
A Moon Shaped Pool bietet keine visionären Zukunftsprognosen, dafür die versöhnliche und regelrecht entspannte Aufräumarbeit einer Band, die mit sich selbst im Reinen ist: Radiohead gönnen sich und ihrem Sound nach dem so dicht gedrängten The King of Limbs mehr Raum und treiben durch das feingliedrigste Werk ihrer Karriere hin zu einer perfektionistischen, unspektakulären Spektakel.
Die letzten nervösen Stunden vor der digitalen Veröffentlichung des (durch Burn the Witch und Daydreaming sowie wie die Doch-Nicht-Bond-Titelsong-
Die Katakomben von Paris und eine die überstandene Krebserkrankung haben die Perspektive der Queens of the Stone Age verändert. Von Innen wie nach außen. Perfecth ist das polarisierende Zeugnis dieser Wandlung.
A.A. Williams kann die schwerwiegendsten Probleme von As the Moon Rests für Solstice nicht beheben, hat für ihr Drittwerk aber wieder deutlich bessere Songs geschrieben.
Ein Nachfolger zu den beiden Studioalben Fireworks & Rollerblades und American Heart scheint vorerst nicht anzustehen, doch hat Benson Boone für seine Wanted Man-Tour in Form der Single The Time Of My Life auch neues Material parat.

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