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Nur für Ihr Deebütalbum haben sie länger gebraucht: Über drei Jahre lag das sechste The Mars Volta Album in der Warteschleife. "Future Punk" versprach Cedric damals. 'Noctourniquet' entlarvt ihn nur außerhalb des undefinierbaren Genreverständnis der Progmacht als Lügner.
Daniel Rossen kennt man als einen der Gitarristen, Songwriter und Sänger von Grizzly Baer bzw. Departement of Eagles. Grandiose Songs kann er aber auch abseits dieser Kollektive im Alleingang zimmern.
Nach dem brillianten A | A - Doppelschlag entfernt sich Grouper wieder weiter vom herkömmlichen Songformat: 'Violet Replacement' dokumentiert das Niemals-Ankommen der ewig suchenden Soundtüftlerin Liz Harris.
Wenn sich eine Rückkehr nach fünf Jahren auch dann noch anfühlt, als wäre man nie weg gewesen, obwohl nur noch der Steuermann der Alte ist- dann hält James Mercer das The Shins Banner wieder hoch.
Es ist so grandios wie angekündigt, alle Vorschusslorbeeren waren gerechtfertigt: Einen Mann und seine Stimme, von grandiosem Oldschool-Soul-Sound perfekt in Szene gesetzt. Mehr braucht es auf 'Home Again' über weite Strecken gar nicht, um das Fenster in längst vergangene Tage zu öffnen.
Das wahrscheinlich heißest herbeigesehnte Folkrock Debütalbum des Jahres kocht zwar auch nur mit Wasser. Dry the River würzen 'Shallow Bed' aber derart geschickt, dass hier keine Vorschusslorbeeren verschwendet wurden.
Zu The Last Goodbye, der drittem Auskoppelung ihres bisher stärksten Albums Blood Pressures, packen The Kills drei unveröffentlichte Songs und schüren ein überzeugendes Nachzüglerpacket.
Die makellose Steigerung zum Debütalbum 'Learning': 'Put Your Back N 2 It' hat noch bessere Songs und ist dazu richtig produziert. Ein abgründiger, formvollendeter Traum von einem Album - samt Kloß im Hals.










