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Amoeba bleiben das Beste, was Mark Kozelek in den vergangenen zehn Jahren passiert ist. Allerdings degradiert er die ungarische Band auf Vol. II doch merklicher als bisher zur Projektionsfläche monoton ausgelutschter Sun Kil Moon- Manierismen. Inklusive schräger Rebellionen.
Preoccupations haben mit dem Ill at Ease-B-Seiten-Doppel aus MUR und PONR einen gefühlten Missing Link zu Viet Cong aufgenommen. (Und veröffentlichen das Gespann auf 400 Stück limitiert in gelber 7"-Form).
Seit 2020 sprudeln die Veröffentlichungen ohne erkennbare Anstrengung aus Vern Matz heraus. Dass The Moon is a Harsh Mistress jedoch eine verhältnismäßig schwere Geburt war, hört man der Platte konsequenterweise kaum an.
Warum Atticus Ross und Trent Reznor den Original Motion Picture Soundtrack für Tron: Ares im Gegensatz zu ihren bisherigen gemeinsamen Score-Arbeiten unter dem Banner der Nine Inch Nails laufen lassen, bleibt nach 67 Minuten ein (wenig schmeichelhaftes) Mysterium.
Während die Fan-Welt Paint Me A Picture und der filmischen Umsetzungen des 2024er Konzept-Meisterstücks Imaginal Disk (das, im Gegensatz zu Mercurial World, laut Mica Tennenbaum und Matthew Lewin, übriges keine rückwirkende Deluxe Edition bekommen wird) wartet, überraschen Magdalena Bay kurzerhand mit der Single Second Sleep / Star Eyes.
Pain to Power, das lange hinausgezögerte Debütalbum von Maruja, ist nicht das erhoffte Meisterwerk geworden. Aber als verlängerter Arm der vorausgeschickten EPs sind die aufgefahrenen 51 Minuten definitiv alles und sogar noch mehr, als Knocknarea (2023), Connla'
Patrick Shiroishi hat sich als gefragter Kooperationspartner insgeheim längst als eine Art Geheimwaffe etabliert, wenn die amerikanische Avantgarde-Szene ihrer Musik experimentelle Jazz-Schraffuren beibringen möchte. Auf Forgetting Is Violent revanchieren sich nun einige dabei gewonnene Freunde.
Aus der Ente ist ein Schwan geworden - ein Bild, das in mancher Hinsicht auch auf die kompletter ausformulierte Musik von 2000: In Search of the Endless Sky im direkten Vergleich zu We're Not Here to Be Loved zutrifft. Und in vielerlei Hinsicht leider nicht.
Shura kommt nach (dem mit der Zeit doch verblassten seienden und hier insofern zumindest einen halben Punkt zu wohlwollend bewerteten) Forevher mit I Got Too Sad for My Friends ganz unaufgeregt in einem reiferen Stadium Ihrer Karriere an.
Von unsterblichen Klassikern einer makellosen Diskografie umringt, lassen Mogwai in der Arena einige wenige Vertreter ihres auf Nummer Sicher gehenden aktuellen Album-Autopiloten The Bad Fire eindringlich wachsen. Das ergibt ein - im allerbesten Sinne - solides Gesamterlebnis.










![Mogwai, Kathryn Joseph [15.09.2025: Arena, Wien] Mogwai, Kathryn Joseph [15.09.2025: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/09/IMG_7494.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)