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Alben, die in den vergangenen Jahren durchaus Chancen gehabt hätten, souverän in den Top Ten der hiesigen Charts zu reüssieren, stehen nun in einem veröffentlichungstechnisch herausragenden Jahr bis über die ersten dreißig Listen-Plätze hinaus Schlange. So hart die Ablöse von Khanate jedoch auch umkämpft ist - jemand muss sie antreten, in den 2024er Heavy Pop Top 50.
Wie jedes Jahr stellt sich die Frage, ob zumindest eine Handvoll der tollen Alben, die es aus unterschiedlichen Gründen nicht in die regulären Top 50 geschafft haben, einfach unter den Tisch fallen sollen, nicht: Für ein kleines bisschen des verdienten Spotlights sind die Honorable Mentions da. Auch wenn die heuer aus allen Nähten platzen, weil die Lage 2024 insofern besonders präkerer war, da der Schwall an herausragenden Veröffentlichungen selbst im Dezember nicht abreißen wollte.
Stand Jetzt müsste man dem EP-Format keine allzu lange Lebensdauer mehr zutrauen. Denn wo im Streaming-Zeitalter Mini-Alben längst als vollwertige Langspieler ausgegeben werden, um dem Algorithmus entgegenzukommen, ist manspätestens heuer auch zum weitaus nervenderen Trend übergegangen (bzw. im exzessiven Ausmaß in die Hochphase der CD zurückgekehrt), regulären Alben kurz nach deren Release noch mindestens eine Special Edition nachzujagen, anstatt das zusätzliche Material separat als EP zu veröffentlichen.
Ihrer jüngsten US Tour hat A.A. Williams die Standalone-Single Splinter vorausgeschickt - einen gelungenen Standard, der das Niveau von As The Moon Rests hält, ohne an den Zauber von Forever Blue heranzureichen.
Die immer wieder umwerfende Koalition aus Gunship und Tim Capello covert den unsterblichen 80er-Hit China in Your Hand von T’Pau. Das ist auf unspektakuläre, zuverlässige Weise…ein kleines bisschen umwerfend.
Duke Garwood hat sich 2024 neben dem Mark Lanegan-Tribute nicht nur mit Gastbeiträgen für die aktuellen Alben von Caroline Hume & Paul May, Hempolics und A Monkey Shine beschäftigt, sondern auch das Experiment Songs from Lucy Vol. 1 sowie die Single Satin Warrior veröffentlicht.
Die Hoffnung auf einen schnellen Nachfolger für Loud Arriver von 2022 haben sich bisher nicht erfüllt - Discretion for the Generous hat sich zumindest mit über einem halben Jahr Abstand nicht als Vorbote eines zweiten Studioalbums erwiesen.
Man sollte es nicht weniger melodramatisch formulieren, als dass die Stimme von Craig B zu jenen Dingen gehört, die Leben retten kann. Insofern ist die Freude darüber, dass er sie nun auf Make or Mar auch seinem einstigen Instrumental-Projekt Slovenly Hooks leiht, praktisch unendlich.
Die Doppel-A-Seite aus The Sacrifice und At Sickness ist eine (sehr) gute Erinnerung daran, dass das Alkaline Trio Anfang des Jahres mit Blood, Hair, and Eyeballs ein tolles Album-Comeback gegeben hat.










