Suche nach: sub pop
| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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Sich 30 als Vinyl-Exemplar pünktlich zum Releasetermin ins Regal stellen zu können war ja eines der geringsten Probleme in einem Jahr, das die finanzielle Zugkraft des Plattenmarktes endgültig aus dem Nischendasein gepresst hat.
Muse, Thou oder Taylor Swift gehören spätestens seit diesem Jahr zu der immer breiter werdenden Riege an Musikern, die bereits veröffentlichtes Material aus dem eigenen Fundus neu aufgenommen haben. Die Zeugnisse diese Ergüsse finden selbst hier in den Honorable Mentions aber prinzipiell ebenso schwer eine Aufnahme wie Compilations, etwaige (gerade zum Jahresende allüberall aus dem Boden schießenden) „Live im Studio-Alben“ oder Soundtrack-Arbeiten.
Zwei Plätze hier müssten theoretisch für Beach House und ihre bisherigen Teilstücke von Once Twice Melody reserviert sein - praktisch aber erfolgt an dieser Stelle diesbezüglich nur die Anmerkung, wie fein es ist, dass sich der gerade 2020 oft bemerkbare Trend, seine Alben vorab in EP-Häppchen zu veröffentlichen, dieses Jahr gefühlt nicht durchgesetzt hat.
Charakterstark typisierter Black Metal: Ethereal Shroud serviert mit Trisagion auf die letzten Meter des Jahres noch ein absolutes Genrehighlight zwischen Paysage D‘Hiver und Wolves in the Throne Room.
Wenn Caio Lemos davon spricht, dass sich Inpariquipê wie ein Farewell für Kaatayra anfühlt, ist das schon nachvollziehbar: Das fünfte Album dieses Projektes in knapp drei Jahren führt schließlich alle Stärken seiner Vorgänger zusammen.
Die Geschichte des Aeon Station-Debütalbums Observatory ist eine mit der Pointe, wenn absolute Zufriedenheit unfairerweise mit einer eigentlich irrationalen Enttäuschung konfrontiert wird und deswegen die an sich verdiente Begeisterung ausbleibt.
Seinen seit 2017 durchgehaltenen Lauf von einem Studioalbum pro Jahr will Jeff Tweedy 2021 nicht mehr stemmen. Dafür gibt es mit Live is the King allerdings auch ein Trostpflaster.
Always keep on the Bright Sight of Life: Elbow haben mit Flying Dream 1 ein unendlich zuversichtliches, positives Album aufgenommen. Und auch so ein vermeintlich unscheinbares, dass es seine Vorzüge erst gar nicht wirklich demonstrieren will.
Für Fans interessant: Nick McCabe lichtet seine Archive und serviert mit Sankey Brook Rat Lab, N.O.S sieben instrumentale Skizzen und lose Jams, die stimmungsvoll den Hintergrund einnehmen.










