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No Women, again - oder: Max Kakacek und Julien Ehrlich gehen mit gebrochenen Herzen auf Small Talk das Risiko ein, wie gut ein Whitney-Album mit winterlichem Geburtsttermin umgehen kann.
Hip gemeint, aber unausgegoren: Die schon lange dem Rapgame zugeneigten Hardcore-Rabauken von Trash Talk haben Squalor von Kenny Beats produzieren lassen.
Contemporary R&B im Einflussbereich von Electropop, Trap und Pop Rap: Die 25 Jährige Songwriterin Tayla Parx stellt ihr Können auf We Need to Talk erstmals offiziell in den eigenen Dienst.
Sage und schreibe 8 Jahre sind seit dem in hiesigen Breitengraden weitestgehend unter dem Radar hindurchgesegelten Schwanengesang 'Young Modern' vergangen, auch immerhin schon 4 Jahre seit dem Ende von Silverchair. Das spielt aktuell aber ohnedies kaum eine Rolle mehr - denn es dauert auf 'Talk' mindestens drei Songs, bis man überhaupt annähernd zweifelsfrei erkennen kann, dass es tatsächlich deren ehemaliger Frontmann ist, der hier singt.
Dass Trash Talk das Hardcore-Korsett gerne zu eng wäre weiß man spätestens seit die Derwische aus Sacramento für '119' bei Odd Future Records unterschrieben und gemeinsame Sache mit Tyler, the Creator machten. Auch Studioalbum Nummer 5 ist abseits seines irritierenden Rahmens vor allem ein wertkonservatives Stück Moshpitkatalysator geworden.
Kate Nash steht der aufgepappte Rock'n'Roll und Punkrock-Rotz nicht besonders gut - die 25 jährige Londonerin zieht die Kurskorrektur vom niedlichen kratzenden Pop weg aber dennoch trotzig und konsequent durch. Und siehe da: soviel Hartnäckigkeit belohnt sich manchmal selbst. Vor allem, wenn die musikalische Neuerfindung auf halben Weg stecken bleibt.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 30 bis 21.










