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Bob Dylan – Triplicate

Bob Dylan – Triplicate

von am 26. April 2017 in Album

Wer dachte, dass Bob Dylan seine Vorliebe für das Schwelgen in herrlich altmodischen Klassikern aus dem Windschatten Frank Sinatras nach den beiden nostalgischen Rührstücken Shadows in the Night und Fallen Angels ausgelebt hätte, bekommt nun ein Drippelpack-Wärmekissen mit satten weiteren 30 Songs der selben Gangart um die Ohren wattiert.

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Mount Eerie – A Crow Looked At Me

Mount Eerie – A Crow Looked At Me

von am 24. April 2017 in Album

Am 9. Juli 2016 starb die kanadische Künstlerin Geneviève Castrée im Alter von nur 35 Jahren an Krebs. Phil Elverum versucht den Verlust seiner Ehefrau und Mutter der gemeinsamen Tochter nun mit A Crow Looked At Me zu verarbeiten - oder eher: überhaupt zu realisieren - und gebiert damit ein Mount Eerie-Werk von niederschmetternder Intimität und überwältigender Trauer.

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Oranssi Pazuzu –  Kevät / Värimyrsky

Oranssi Pazuzu – Kevät / Värimyrsky

von am 19. April 2017 in EP

Okay, die Ende 2016 anhand von Varahtelija getroffenen Prognosen sind nicht eingetreten - der große Boom um Black Metal Bands, die wie Oranssi Pazuzu klingen wollen, lässt zumindest weiterhin auf sich warten. Macht aber nichts, so lange die Finnen selbst ihre originäre Genre-Melange weiterhin derart konsequent abliefern.

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Spoon – Hot Thoughts

Spoon – Hot Thoughts

von am 7. April 2017 in Album

Spoon bleiben mit Hot Thoughts in gewisser Hinsicht die Zuverlässigkeit in Bandform, überrascht dann aber doch ansatzlos: Im 24. Jahr ihres Bestehens jongliert die Indie-Institution plötzlich so erfrischend wie selbstverständlich mit Funk-, Disco- und Synthiepop-Überbauten und macht Album Nummer 9 zum bisher sexiesten der Texaner.

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Grandaddy – Last Place

Grandaddy – Last Place

von am 6. April 2017 in Album

Dass seit dem Vorgänger auch schon sage und schreibe elf Jahre vergangen sind, hört man Last Place kaum an: Jason Lytle und seine Mannen machen schließlich beinahe anstandslos dort weiter, wo sie mit Just Like the Fambly Cat 2006 aufgehört haben.

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Mastodon – Emperor of Sand

Mastodon – Emperor of Sand

von am 29. März 2017 in Album

Dass Mastodon Emperor of Sand je nach Version wahlweise auch mit Buntstiften ausliefern, spiegelt nicht nur den kruden Humor des Quartetts wider, sondern macht angesichts eines kompromisslos über die Ränder von Band-Vergangenheit und -Gegenwart zeichnenden siebenten Studioalbums auch irgendwie durchaus Sinn.

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Real Estate – In Mind

Real Estate – In Mind

von am 27. März 2017 in Reviews

Auf In Mind greift der altbekannte Real Estate-Kunstkniff subtiler denn je: Da plätschert der Indie-Jangle-Pop unscheinbar und vermeintlich ambitionslos vor sich her, doch spätestens beim ersten sommerlichen Sonnenstrahl will man nichts anderes mehr hören.

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Pallbearer – Heartless

Pallbearer – Heartless

von am 24. März 2017 in Album, Heavy Rotation

Pallbearer verlagern ihren traditionell verankerten Doom-Metal mit dem Nachfolger zu den Meisterwerken Sorrow and Extinction und Foundations of Burden neu, bringen ihn scheinbar mühelos auf eine breitere und detailiertere, aber auch reibungslosere Basis. Heartless kann in dieser Ausrichtung das Niveau der beiden Vorgänger nicht restlos stemmen, ringt der weiterhin besten Band des Genres aber gerade dadurch faszinierende neue Facetten ab.

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Depeche Mode – Spirit

Depeche Mode – Spirit

von am 22. März 2017 in Album

Die Frage, wo denn nun die Revolution sei, lassen Depeche Mode nach einer langweiligen Vorabsingle auch im weiteren Verlauf von Spirit offen. Abseits davon versuchen sich Gore, Gahan und Fletcher in der andauernden Schwächephase ihrer Karriere für ihr mittlerweile vierzehntes Studioalbum allerdings routiniert auf gegebene Stärken und eine neu fokussierte Politisierung zu verlassen.

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Bush – Black and White Rainbows

Bush – Black and White Rainbows

von am 22. März 2017 in Album

Gavin Rossdale verlängert nicht nur das Leiden des Irrtums, als das sich die Bush-Reunion zumindest in kreativer Hinsicht erwiesen hat, indem er auch das triste Black and White Rainbows bemitleidenswert in die Beliebigkeit des Alternative Rock verliert - er intensiviert es in seiner zusätzlichen Funktion als Produzent sogar.

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