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Ziemlich überraschend reaktivieren Spencer Krug und Dan Boeckner Wolf Parade nach knapp 5 Jahren Auszeit. EP 4 ist deswegen auch wie seine drei Vorgänger im Kurzformat wohl eher als Anlaufnehmen vor dem (zweiten) Debüt der Allstarband aus Montreal zu verstehen.
Die Melvins treiben ihren Modus Operandi am Besetzungs-Schleudersitz auf die Spitze: Basses Loaded setzt quasi jedem ihrer Angestellten der letzten Dekade auf dem Posten des Tieftöners ein kleines Denkmal.
Marissa Nadler und Produzenten-Mastermind Randall Dunn schweben auf Strangers den Weg des Vorgängers July weiter, feilen dabei an den Details und erweitern zudem das instrumentale Spektrum.
Seit seinem zweiten Soloalbum [amazon_link id="B0024Y65TU" target="_blank" ]Further Complications[/amazon_link] von 2009 war es abseits einiger vereinzelter Arbeiten relativ ruhig um den einstigen Pulp-Frontmann Cocker geworden. Bedeutend lauter wird es auch auf seiner neuen Music from 'Likely Stories'-EP nicht, wenngleich es dafür umso schöner ist, wieder vom Elder Statesman des Britpop zu hören.
Dass Tausendsassa Damon Albarn in der Lage ist, unter der Ägide des Manchester International Festival eigenwillige Soundtrackarbeiten abzuliefern, die auch durchaus ohne visuelle Unterstützung der dazugehörigen Musical-Aufführungen auf sich alleine gestellt funktionieren können, hat er mit Monkey: Journey to the West und Dr Dee eigentlich bereits bewiesen.
Will Toledo's Car Seat Headrest vollzieht den Sprung zur Major-Professionalität mit Teens of Denial meisterhaft und schüttelt - darauf darf man sich durchaus bereits jetzt festlegen - eines der stärksten Indiealben des Jahres 2016 scheinbar mühelos aus dem Handgelenk. Davor bereitet er seinem Label aber noch 50,000 Dollar an ungewollten Mehrkosten.
Hodja gehören zu jener Sorte Bands, deren unbändige Energie und Präsenz sich wohl nur schwerlich auf Tonträger konservieren lässt. Einen Strick lässt sich Halos aus diesem vermeintlichen Handicap allerdings kaum drehen.
To Be Everywhere Is To Be Nowhere stellt die Gretchenfragen: Sind Hits wirklich alles? Oder wieviel Fanbrille braucht es, um die endgültig einem reinen Alternative Rock frönenden Thrice trotz vehementen eingesetztem Autopilot nicht nur aus Nostalgiegründen zu verehren?
Erwartbar furios. Oder: Wer wäre besser dafür geeignet eine gnadenlose Lehrstunde in Sachen unerbittlich konsequenter Hardcore-Wirbelstürme zu geben, als eine arrivierte Szene-Supergroup rund um (ehemalige) Mitglieder von Touché Amoré, Against Me!, Slipknot, The Hope Conspiracy oder Trap Them?
Zugegeben: Die drei Mädels und zwei Jungs (aus dem Einzugsgebiet namhafter Bands wie The Liberation Service, Maneki Nekoč, Strafplanet oder Catholic Guilt) haben sich da einen Bandnamen ausgesucht, der nicht alleine wegen der gleichnamigen 90er-Allstarband nur zu leicht dafür sorgen kann, dass man sich im Netz verläuft.










