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Royal Headache – High

Royal Headache – High

von am 16. August 2015 in Album, Heavy Rotation

Vier Jahre nach ihrem selbstbetitelten Garagerock-Meets-Soul-Klassiker haben sich die Australier Royal Headache zwar auseinandergelebt, jedoch auf ein wohl abschließendes zweites Album verständigt. 'High' kann deswegen auf den ersten Blick fälschlicherweise schon wie eine Kompromisslösung wirken.

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Tame Impala – Currents

Tame Impala – Currents

von am 3. August 2015 in Album

Ob nun phasenverschobene Momentaufnahme oder der  aus dem Kokon schlüpfende Paradigmenwechsel für Kevin Parker: Der 29 Jährige Australier ändert für das dritte Album seiner Band die Perspektive auf die maßgeschneiderte Hipster-Psychedelik von Tame Impala.

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Team Sleep – Woodstock Sessions Vol. 4

Team Sleep – Woodstock Sessions Vol. 4

von am 12. Juli 2015 in Livealbum

Der Eintritt in das dritte Quartal 2015 könnte der Startschuss zu einem wahren Veröffentlichungsmarathon für Chino Moreno werden: Während das achte Deftones Album bereits in den Startlöchern scharrt, bringt der 42 Jährige auch seine seit fast einem Jahrzehnt ruhende Spielwiese Team Sleep wieder in Position.

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Chuck Ragan and Rocky Votolato – Kindred Spirit

Chuck Ragan and Rocky Votolato – Kindred Spirit

von am 4. Juli 2015 in EP

Zwei verwandte Seelen ergänzen sich auf den 23 Minuten dieser 6 Song 10" auf erwartungsgemäß herzliche Art: Rocky Votolato und Chuck Ragan streifen jeder auf ihre Weise durch die jüngere Vergangenheit ihrer Folk- und Singer Songwriter Kunst.

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Miguel – Wildheart

Miguel – Wildheart

von am 17. Juni 2015 in Album, Heavy Rotation

Um zu verdeutlichen welch revitalisierender Quell der Lebensfreude das dritte Studioalbum von Miguel Jontel Pimentel geworden ist, genügen vielleicht alleine schon die abschließenden viereinhalb Minuten von 'face the sun', in denen der Kalifornier sogar dem seit Jahren im kreativen Stillstand dahintümpelnden Lenny Kravitz einen leidenschaftlichen Gitarrenorgasmus abringt.

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Van Morrison [08.06.2015: Stadthalle, Wien]

Van Morrison [08.06.2015: Stadthalle, Wien]

von am 9. Juni 2015 in Featured, Reviews

Der Mann zieht sein Ding kompromisslos durch: Eine Setlist, die es in erster Linie der Legende aus Nordirland selbst Recht macht. Dargebracht von einer grandiosen Backingband, die sich nach der Pfeife des Meisters ins Zeug zu legen hat. Vor einem Publikum, das als tolerierte Beobachter dem mit Klasse dargebrachten Querschnitt durch das Œuvre des 69 Jährigen beiwohnen darf. Van Morrison Konzerte sind ein launiges, herrlich unangepasstes Roulette.

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Muse – Drones

Muse – Drones

von am 8. Juni 2015 in Album

Die Flut an vorab über den Äther geschickten Lyric-Videos (und natürlich die legendär schlechte Musikexpress Kritik) gab bereits Grund zur Sorge, dass die prolongierte Rückkehr von Muse zu mehr Simplizität/Rock und weniger Produktionselektronik drumherum ein noch größerer Griff ins Klo werden könnte, als der an seinen Möglichkeiten erstickende, überkandidelte Vorgänger 'The 2nd Law'. In seiner Gänze beschwichtigt 'Drones' derartige Befürchtungen nun allerdings erfreulicherweise - ohne deswegen das Niveau alter Glanztaten zu erreichen.

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Paper Arms – Great Mistakes

Paper Arms – Great Mistakes

von am 30. Mai 2015 in Album

Spektakulär geht anders, punktgenau treffend genau so: Paper Arms halten ihr Niveau als Vorzeigeschüler weitestgehend, verfeinern auf 'Great Mistakes' ihren kumpelhaften Punkrock allerdings noch einmal um feine Nuancen.

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Incubus – Trust Fall (Side A)

Incubus – Trust Fall (Side A)

von am 11. Mai 2015 in EP

Die dringend nötige Pause nach dem allzu kuscheligen 'If Not Now, When?' hat Brandon Boyd und Co. gutgetan: Incubus haben ihre Gitarren (und Eier) wiedergefunden und anstelle der Frührente doch wieder Lust auf Rock. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die wirklich starken Songs.

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Mumford & Sons – Wilder Mind

Mumford & Sons – Wilder Mind

von am 7. Mai 2015 in Album

Marcus Mumford und seine Sons haben erkannt, dass die Welt nach 'Babel' keinen zweiten Aufguss des konsumfertig zurechtdesignten Pseudo-Folks von 'Sigh No More' gebraucht hätte. Dass die Engländer nun aber in erstaunlicher Konsequenz jedwedes Banjogeschrammel und Stampfschlagzeug aus ihrem Soundbild verbannen, kann nicht die ultimative Lösung sein: 'Wilder Mind' positioniert sich aller bisherigen Erkennungsmerkmale der Band entledigt konsumfertig zurechtdesignt absolut austauschbar inmitten eines radiotauglichen Konsens-Indierocks.

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