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Besonders üppig ist sie nicht ausgefallen, dafür aber auch unentgeltlich auf der Homepage der britischen Senkrechtstarter downzuloaden - die 'Live in Brighton EP' ruft dabei in Erinnerung, weswegen man Gefallen an den Londoner gefunden hat und sie auch weiterhin auf der Rechnung behalten sollte.
Zwischen den grundverschiedenen letzten Studioalben 'We Were Exploding Anyway' und 'Silent Running' liegen nicht nur eineinhalb Jahre sondern auch Welten? Keineswegs - wenn es nach 65daysofstatic geht!
Mittlerweile eine gängige Praxis: Altgediente Legende wird von zeitgenössischem Held produziert, um das entsprechende Spätwerk zur Schnittstelle in der Zeitachse zu machen. Das können auch Damon Albarn und Bobby Womack, wenn auch auf Albumlänge nicht restlos überzeugend.
Maxïmo Park und The National Health, das hat ein bisschen was von hip ausgestatteter Wursttheke und einladend aufbereitetem Gammelfleisch - ändert aber auch nichts daran, dass die fünf Engländer auch in der vierten Auflage schmackhafte Indierockkost servieren.
Another Side of Kristian Matsson: Anstelle von fünf Wochen war der Schwede diesmal fünf Monate im Studio. Die Zeit hat er genutzt, um seine knarzigen Songs dezent abzurunden und in die Breite zu ziehen. Und natürlich, um herauszufinden, dass Bob Dylan auch nach 1966 noch musiziert hat.
Nicht erst der Vorgänger 'Admiral Fell Promises' hat die Frage aufgeworfen, wo die Trennlinie zwischen Mark Kozelek als Solomusiker und seinem Bandprojekt Sun Kil Moon verläuft. Das fünfte Studioalbum der theoretischen Red House Painters Nachfolgegruppierung umgeht diese Thematik, indem plötzlich eine nicht geringe Prise persönlicher Humor mit im Spiel ist.
The Hives haben fünf geschlagene Jahre nach dem missglückten Zwitterwesen 'The Black And White Album' wieder Bock auf zackigen Schwedenrock und haben gelernt, dass sie sich dafür nicht aus dem Fenster lehnen müssen.










