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Steile These: Der unerwartete Ausstieg von Frontmann Isaac Wood kurz vor dem Release von Ants From Up There könnte es seinen (nunmehr ehemaligen) Weggefährten von Black Country, New Road ermöglichen, eine im breiten Konsens platzierte, wirklich herausragende chamberpoppige Indierock-Band zu werden.
Drei Jahre dem sich rückwirkend deutlich als Joseph Hubers Magnum Opus entwickelt habenden Moondog verschiebt der Multiinstrumentalist auf The Downtowner seine Ziele - mit ambivalentem Ausgang.
Nach sechs Jahren hat Jayn Maiven mit The Buried Storm ihrem Debütalbum Realms einen Nachfolger geboren. Der zeigt Darkher - seinem Titel entsprechend - von einer vermeintlich weniger heavy wirkenden Seite.
Als Nachfolger der 2018er-Monumentalität The Incubus of Karma hat die lebende Doom-Legende Mournful Congregation eine zweiteilige EP-Reihe auserkoren. The Exuviae of Gods - Part I bietet dabei neben zwei neuen Songs auch eine Neuaufnahme von Material aus dem Jahr 1995.
Die Postrock-Institution Mono weicht von ihren gängigen Gepflogenheiten ab, um für My Story, The Buraku Story einen zwanglos ambienten Score zu erschaffen, der das Spektrum der Japaner weitestgehend auf den atmosphärischen Einsatz von Piano, Streichern, Synthies und einigen wenigen lautmalenden Vocal Loops reduziert.
Stop the Train, Vol. 1 unterstreicht, dass das kompakte EP-Format Mando Diao mittlerweile einfach besser steht, als die zu viel Leerlauf produzierende Albumlänge - mehr noch aber, dass nichts den Autopilot der Schweden stoppen kann, wenn er erstmal auf Schiene läuft.
Die über den Verlauf ihrer beispiellose Karriere stets so wandelbar gebliebenen Spoon erfinden sich fünf Jahre nach Hot Thoughts für Lucifer on the Sofa nicht abermals neu, sondern gehen für ihr zehntes Studioalbum gefühltermaßen sogar den komplett entgegengesetzten weg.
Ausgelutschter Indierock mit substanzlosen Kalenderspruch-Plattitüden: Fix Yourself, Not the World nennt die Band aus Liverpool ihr fünftes Studioalbum, kurz bevor sie ihre eigenen NFTs zu verkaufen beginnt.
Manchmal genügt ein wunderbares Artwork, um auf ein Album bisher unbekannten Ursprungs aufmerksam zu machen - in diesem Fall gelingt dies He Went to the Sea, dem märchenhaften Debütalbum von Géonne Hartman.
Ohne die Qualitäten von A Light for Attracting Attention unter Wert verkaufen zu wollen, aber: The Smile machen live (selbst im Gasometer) wirklich weitaus her (und Sinn... und Druck und Spaß), als auf ihrem tollen ersten Studiodebüt.










![The Smile, Robert Stillman [17.05.2022: Gasometer, Wien] The Smile, Robert Stillman [17.05.2022: Gasometer, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2022/05/image2.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)