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Daylight heißen nun Superheaven. Ansonsten bleibt für die Band mit dem Gespür für miese Bandnamen auch unter dem neuen Banner alles beim Alten - und die Neuauflage des bereits 2013 erschienene Debütalbum 'Jar' auch knapp 17 Monate nach seiner Erstveröffentlichung immer noch so überzeugend wie am ersten Tag.
Ein leichter Shitstorm weht wieder einmal durchs Netz. Der Grund: Ein milliardenschwerer Elektronikkonzern beschenkt (oder, je nach Lesart, zwangsbeglückt) seine 500 Millionen Nutzer mit einem exklusivem Gratisalbum einer millionenschweren Weltverbesserer-Band. So what, möchte man fragen. Wird der besagte Shitstorm und die Diskussion über die Qualität des besagten Albums aber beiseite gelassen, so ergibt sich die Möglichkeit einmal über den Wert von digitaler Musik im Jahr 2014 nachzudenken.
Michael Gira kennt zwischen gnadenlosen Babyfratzen und auslaugenden Mediationen um Revolutionsführer im Exil keinerlei Erbarmen, denkt Ansätze weiter und setzt den Höhenflug seiner Swans konsequent dort fort, wo 'The Seer' zu Ende ging.
Vergangene Woche traf sich heavypop.at mit Thomas David, dem aktuellen Gewinner von "Die Große Chance" zum Interview. Der Jungstar des ORF verspätete sich zwar, der Zeitplan wäre aber wahrscheinlich ohnehin in Gefahr gewesen - denn der sympathische Singer/Songwriter redet sehr gerne über alles was ihn beschäftigt. So beginnt das Gespräch bereits am gemeinsamen Fußweg zum eigentlichen Interviewort und dauert auch nach Stoppen des Aufnahmegeräts noch mindestens eine halbe Stunde an. Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen in Castingshows aber auch in der "normalen" Berufswelt gesprochen und natürlich über sein aktuelles Album '[amazon_link id="B00GMX0SII" target="_blank" ]Able[/amazon_link]', das in Österreich bereits Goldstatus erlangt hat.
"Du siehst, im Großen und Ganzen ist alles beim Alten/ Nur dass ich finde, es wird Zeit, einmal aufzuhören" hieß es am Ende des titelgebenden Monolithen 'DMD KIU LIDT'', der keinen Stein auf dem anderen ließ - nach dem praktisch nichts mehr kommen konnte, der für die Gruppe Ja, Panik auch gut das Ende bedeuten hätte können, sogar beinahe tatsächlich bedeutet hätte. Knapp drei Jahre später und zum Trio geschrumpft finden die verbliebenen Exilberliner ausgerechnet an diesem Abgrund eine neue Leichtigkeit des Seins.
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 | Die EP [mehr…]
Nicht verpassen! | 50 - 41 | 40 - 31 | 30 - 21 | 20 - 11 | 10 bis 01 | Die EP [mehr…]
Wie jedes Jahr an dieser Stelle 15 Alben die man 2013 leicht übersehen konnte und die es nicht in die Top 50 Liste geschafft haben - die es sich am Ende des Jahres aber dennoch absolut verdient haben nocheinmal in Erinnerung gerufen zu werden.
Das Artwork nimmt es bereits vorweg: auf 'Static' bleiben Cults dem auf ihrem selbstbetitelten Debüt eingeschlagenen Weh treu, lassen die Dinge jedoch diesmal auch mit ein wenig Abstand wirken und erweitern ihren infektiösen Indie-Pop indem sie ihn mit zusätzlichen Details auffächern. Auf die herausragenden Hits vergessen sie dabei nur auf den ersten Blick.
Pearl Jam rocken auch auf 'Lightning Bolt' wieder stilvoll gegen das Älterwerden an: abwechslungsreicher und tiefgründiger als das enttäuschend aus der Hüfte geschossene 'Backspacer', aber deswegen nicht besser zum Klassiker geeignet. Eine souveräne Angelegenheit ohne magische Momente, routiniert mit der gewohnten Klasse nach Hause gespielt.








