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Den (mittlerweile weitestgehend wohl eh ad acta gelegten, unlängst aber noch) nervig grasierenden Trend der 2016er-Rückblicke begegnet Ty Segall auf bestmögliche Weise, indem er "LIVE" "AT" "THE" "BBC" aus den Archiven holt.
Das Artwork mag eine relativ schamlose Adaption von Violet Bent Backwards over the Grass sein, doch holt sich Tyler Ballgame die Inspiration für sein Debütalbum For The First Time, Again in erster Linie von wo anders her.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 40 bis 31.
Mit gerade einmal zwanzig verstrichenen Monaten seit dem Release ihres Debütalbums haben The Last Dinner Party den mit Prelude to Ecstasy entfachten Hype eigentlich nicht abflauen lassen. Dennoch erntet From the Pyre nun gefühlt markant weniger Aufmerksamkeit als sein Vorgänger.
No Kings, The List und Join ICE: Jesse Welles nimmt seine Rolle als aktuell wohl gewichtigster Protest-Musiker im Singer-Songwriter- und Folk-Spektrum gleich mit drei schmissigen Ohrwürmern wahr.
No Women, again - oder: Max Kakacek und Julien Ehrlich gehen mit gebrochenen Herzen auf Small Talk das Risiko ein, wie gut ein Whitney-Album mit winterlichem Geburtsttermin umgehen kann.
Deutlicher als der vor knapp fünf Monaten erschienene direkte Vorgänger Lonesome Drifter entlässt Dollar a Day mit dem Gefühl, dass Workaholic Charley Crockett die Dinge aktuell zu überstürzt veröffentlicht.
Harm's Way schicken ihrem 2023er Studioalbum Common Suffering (in digitaler sowie 7“-Form) eine doppelseitige Single hinterher: das titelgebende Other World wird von dem aus der Komfortzone schwelgenden V.B.Y.S.S. begleitet.
Jasmine Cruickshank liefert ihr Bandprojekt Jasmine.4.T für deren Debütalbum zwar zu sehr der der Gunst des Boygenius-Trios aus, erzählt mit Worn Through jedoch nichtsdestotrotz eine schöne Geschichte über Veränderungen im Leben und den Lohn für Durchhaltevermögen.
In einer Reihe mit ihren bisherigen zwei Studioalben hat Billy Nomates den Soundtrack zu Mary and the Hyenas aufgenommen: "I didn’t know about Mary Wollstonecraft. It seems history rarely embraces pioneering women. Her story is a compelling one. A true trailblazer, but a human being, ahead of her 1800s environment. I wanted to bring the music into the last few decades, a contemporary place, not wholly defined by now. An attitude and feeling that resonates across time and ages.”










