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Gegen Tom Petty kann man ja fast nichts sagen oder haben: Das Debüt liegt 40 Jahre zurück, seitdem wurden 60 Millionen Alben verkauft, durchwegs ausgezeichnete Konzertkritiken eingeheimst – nur wenige schaffen es, sich so konstant (gut) im Business zu bewähren. Nach vier Jahren Wartezeit stellt auch das 13. Studioalbum 'Hypnotic Eye' diesbezüglich keine Ausnahme Regel dar.
Nahezu zeitgleich mit seinem Förderer El-P taucht auch Ian Matthias Bavitz nach einem halben Jahrzehnt wieder aus der Versenkung als Solokünstler auf. 'Skelethon' entschädigt für die lange Wartezeit mit einem Aesop Rock in Rein- und Bestform.
Mega-Produzent James Ford hat auf der Compilation Help(2) für War Child und den karitativen Zweck ein überragendes Line-Up versammelt, das quasi durch die Bank mit hochklassigen Songs aufwartet.
Eh nett: Matt Berninger und seine Crumble-Kumpanin Rosanne Cash covern für die Will Forte-Show Sunny Nights den The Velvet Underground-Klassiker Who Loves The Sun.
Mutmaßlich wird Stove als zehntes Studioalbum in absehbarer Zukunft die bisher längste Platten-Pause in der Diskografie von Lana Del Rey beenden. Bis dahin bleibt jedoch noch Zeit für einen Rückblick auf das bisherige Schaffen der Amerikanerin - wobei der Versuch, eine qualitativ so konstante Diskografie in eine subjektive Reihenfolge zu bringen, praktisch nur eine nicht in Stein gemeißelte Momentaufnahme sein kann.
"King Trump's private army from the DHS/ Guns belted to their coats/ Came to Minneapolis to enforce the law/ Or so their story goes": Der Boss spricht mit Streets of Minneapolis Klartext zu den Zuständen in den USA - mit einem Song, der sich vom mediokren Standard zum Ohrwurm auswächst ist.
Mit den vier Bonus-Songs der Japanese Deluxe Edition von Viagr Aboys fahren die Schweden die Dichte ihres vierten Studioalbums am Scheitelpunkt aus Quantität und Qualität noch weiter hoch.
“For these hard times call for furious dancing”, fürwahr: WU LYF laufen mit der feierlichen Messe Tib St. Tabernacle in einer dystopischen Welt voll patsoraler Grandezza zur (aktuellen) Bestform auf.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 20 bis 11.










