Oliver

Porches – Pool

Porches – Pool

von am 15. Februar 2016

Porches alias Ben Horowitz schließt auf seinem Debüt für Domino Records die spätestens auf 'Slow Dance in the Cosmos' initiierte Entwicklung zum Synthie-Popper nahtlos ab, kuschelt sich dabei aber schon zu reibungslos in seine verträumt durch die 80er wehenden Songs.

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Conrad Keely – Original Machines

Conrad Keely – Original Machines

von am 14. Februar 2016

Conrad Keely nutzt die Zeit ohne ...And You Will Know und by the Trail of Dead, um Eindrücke seines rastlosen Nomadenlebens als erstes Soloalbum zu vertonen. 'Original Machines' verschweißt dem folgend ein versprengt zusammengewürfeltes Songsammelsurium - ganz im Sinne Robert Pollards -, indem es die stilistischen Grenzgebiete rund um den Kosmos von Keely's Stammband erkundet.

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Ty Segall – Emotional Mugger

Ty Segall – Emotional Mugger

von am 11. Februar 2016

"Ich war gelangweilt und ausgebrannt, was geradlinige Gitarrenmusik anging" erklärt der Ty Segall, und legt deswegen nach dem relativ geradlinigen Gitarrenalbum 'Manipulator' ein Novum in seiner ausufernden Discographie vor: Sein achtes  Studioalbum seit 2008 ist insofern eine Premiere, als dass es durchaus den Eindruck erzeugen kann, es erstmals mit einem Fehlgriff des 28 Jährigen Worcaholic zu tun zu haben.

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Spidergawd – III

Spidergawd – III

von am 8. Februar 2016

Auch weil Spidergawd keine Zeit damit verschwenden müssen nach passenden Albentitel zu suchen und darüber hinaus offenbar über einen unerschöpflichen Fundus an hässlich-bezaubernden Artworks und (viel wichtiger noch) großartigen Songs verfügen, ist 'III' nicht weniger als das dritte brillante Album der Trondheimer seit 2014. 

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¯\_(ツ)_/¯ – ????

¯\_(ツ)_/¯ – ????

von am 7. Februar 2016

Die aufmerksamkeitshaschend wirkende, geballte Ladung an Emoticons und Satzzeichen hätte es angesichts dieser schlagkräftigen ersten Vorstellungsrunde gar nicht gebraucht: ¯\_(ツ)_/¯ - oder Shrug - schinden aus dem Dunstkreis von Keeper kommend auf '????' mit ihrem Noiserock der besonders bestialischen Sorte auch so ordentlich Eindruck.

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Jesu and Sun Kil Moon – Jesu/Sun Kil Moon

Jesu and Sun Kil Moon – Jesu/Sun Kil Moon

von am 6. Februar 2016

Zumindest nahezu die komplette Eröffnungsphase - also drei uninspiriert auf Autopilot an der Langeweile vorbeischrammende Songs in 22 Minuten - benötigen die beiden eigenbrötlerischen Kumpels Mark Kozelek und Justin Broadrick, um sich aus einer gewissen Redundanz zu lösen und einander anzunähern. Was vor allem insofern ermüdend ist, weil die gemeinsame Kooperation danach zumindest einiges hält, was man sich vorab vom Gipfeltreffen von Sun Kil Moon und Jesu versprechen konnte.

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Fjørt – Kontakt

Fjørt – Kontakt

von am 1. Februar 2016

Der Überraschungseffekt, den das furiose D’accord 2014 auf seiner Seite hatte, geht dem Drittwerk der Vorzeigeband vielleicht ab - Kontakt trumpft dafür allerdings umso reichhaltiger mit den erweiterten Stärken von Fjørt auf.

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Savages – Adore Life

Savages – Adore Life

von am 31. Januar 2016

Im Jänner des vergangenen Jahres spielten Savages erstmals Songs ihres Zweitwerks live um sich selbst in die richtige Stimmung zu versetzen, verkrochen sich danach allerdings auch wieder im Studio,  um die Kompositionen den Reaktionen des Publikums folgend maßgeschneidert anzupassen.

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Agoraphobic Nosebleed – Arc

Agoraphobic Nosebleed – Arc

von am 29. Januar 2016

Im 21. Bandjahr hat Scott Hull's Drum-Machine-Grindcore-Spielwiese Agoraphobic Nosebleed 2015 ihr erstes Livekonzert überhaupt geben. Da trifft es sich natürlich gut, dass die Band aus Massachusetts danach auch veröffentlichungstechnisch wieder so richtig in die Gänge kommt.

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Foals, Everything Everything [26.01.2016: Gasometer, Wien]

Foals, Everything Everything [26.01.2016: Gasometer, Wien]

von am 28. Januar 2016

Nicht zuletzt angesichts der Qualität ihrer aktuellen Studioalben 'What Went Down' bzw. 'Get to Heaven' (und der damit verbundenen Distanz der beiden Platten in unseren 2015er-Jahrescharts) konnte man im Vorfeld durchaus die Frage stellen, ob eine umgekehrte Reihung im Line Up nicht auch Sinn ergeben hätte. Spätestens das schier atemberaubend Live-Feuerwerk von Yannis Philippakis und Co. rückt die Perspektiven jedoch gerade und klärt die Chefkompetenzen am Livesektor.

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