Album

VUG – VUG

VUG – VUG

von am 8. Mai 2018

VUG aus Berlin wissen, wie man einen relativen Mangel an Originalität ansatzlos aufwiegt: Mit starkem Songwriting, instrumentaler Klasse, ordentlich Gefühl und dem nötigen Gewicht an Authentizität hinter der transportierten Leidenschaft. So macht Retrorock auch im x-ten Anlauf verdammt viel Laune.

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DMA’s – For Now

DMA’s – For Now

von am 8. Mai 2018

Zweiter Durchgang im Britrock-Revival aus Down Under - diesmal in noch unverkrampfter und einer Einflussschneise, die über das Vermächtnis von Oasis hinausblickt: DMA's sorgen zumindest For Now für eine Schippe an schmissigen Ohrwürmern.

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Belly – Dove

Belly – Dove

von am 6. Mai 2018

Dove könnte praktisch kaum ein besseres Rückenwind-Momentum genießen: Erst 2017 erinnerten Courtney Barnett und Kurt Vile auf dem feinen Lotta Sea Lice mit einer Verneigung vor Untogether ziemlich brillant daran, welche unscheinbare Rohdiamanten Belly den 90ern geschenkt hatten, während spätestens die famose Breeders-Rückkehr All Nerve durchaus die Frage aufwarf, was Kim Deals alte Kumpanin Tanya Donelly derzeit so treibt.

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Okkervil River – In the Rainbow Rain

Okkervil River – In the Rainbow Rain

von am 2. Mai 2018

Auf dem wunderbaren Away hat Will Sheff Okkervil River 2016 im übertragenen Sinn zu Grabe getragen, mit In the Rainbow Rain feiert er nun die Wiederauferstehung seiner Band anhand von zehn süffig-eingängigen Popsong in verspielter Variationsvielfalt.

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Dylan Carlson – Conquistador

Dylan Carlson – Conquistador

von am 1. Mai 2018

Nachdem die Kollaboration  mit The Bug im vergangenen Jahr die Grenzen des Bandkontextes für Earth ohnedies aufgeweicht hat, stemmt Dylan Carlson das Gewicht seines Mutterschiffs auf Conquistador nun gleich ohnedies beinahe im Alleingang.

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Grouper – Grid Of Points

Grouper – Grid Of Points

von am 27. April 2018

Ihr elftes Studioalbum als Grouper hat Liz Harris in Wyoming in knapp einer Woche aufgenommen: Grid of Points ist eine praktisch nahtlose Fortsetzung ihres wundervollen 2014er-Anästhetikums Ruins geworden, schürt dessen Rahmen aber gleichzeitig enger und lockert die Konturen dennoch bis knapp vor den Stillstand.

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Melvins – Pinkus Abortion Technician

Melvins – Pinkus Abortion Technician

von am 26. April 2018

Zwei Gitarristen und zwei Drummer hatten sie ja bereits, nun machen es Buzz Osborne und Dale Crover auf Pinkus Abortion Technician also mit zwei Bassisten weiter. Derart massiv bereichernd wie die Big Business-Phase ist dieser personelle Kniff allerdings nicht für den Melvins-Kosmos.

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A Perfect Circle – Eat the Elephant

A Perfect Circle – Eat the Elephant

von am 25. April 2018

Alternative Rock im Spannungsfeld aus Score-Kontemplation und Klavier-Wohlklang: Vierzehn Jahre haben Billy Howerdel und Maynard James Keenan benötigt, um mit Eat the Elephant ein (je nach Zählweise) viertes Studioalbum von A Perfect Circle aufzunehmen, das nahezu alle Erwartungshaltungen unterläuft.

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Messa – Feast for Water

Messa – Feast for Water

von am 23. April 2018

Was auf ihrem Debüt Belfry vor zwei Jahren bereits enorm vielversprechend zu beeindrucken wusste, findet über das Konzeptalbum Feast of Water nun weiter zur Formvollendung: Ätherischer Classic Doom und okkulter Rock lassen sich ganz wunderbar mit einer ambienten Melange aus Darkjazz und Drone miteinander verbinden.

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Dusted – Blackout Summer

Dusted – Blackout Summer

von am 23. April 2018

Dass Holy Fuck-Mitglied Brian Borcherdt gemeinsam mit Produzent Leon Taheny ein ganz famoses Nebenprojekt für die stillen Momente ins Leben gerufen hatte, konnte man bereits zu Zeiten des wundervollen Debüts  nur zu leicht übersehen. Daran wird sich wohl auch knappe sechs Jahre später mit dem noch wunderbareren Blackout Summer wenig ändern.

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